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IBM: Macs weniger wartungsintensiv

19.10.2015 | 09:43 Uhr |

IBM kauft bei Apple zehntausende Macbooks für seine Mitarbeiter. Die teure Anschaffung lohnt sich aber wegen niedriger Supportkosten.

Der Mac hat den Ruf, einfach zu funktionieren und im laufenden Betrieb weniger Probleme zu verursachen. Apple goss dieses Image im Jahr 2002 in eine Werbekampagne: " Everything is easier on a Mac ".

Der einstige Erzkonkurrent und heutige Vertriebs- und Entwicklungspartner IBM bestätigt nun diese These anhand der eigenen Mitarbeiter. Big Blue ersetzt sukzessive die Rechner der Mitarbeiter durch Macbooks und stellt fest, dass sich die Investition lohne. Nur fünf Prozent der Mac-Anwender im Unternehmen würden laut IBM Support benötigen, während 40 Prozent der Windows-Anwender sich schon mit Problemen an die Hotline gewendet hätten. IBM will im zweiten Halbjahr 2015 50.000 Macbooks an Mitarbeiter ausgeben, täglich gebe das Unternehmen 9.000 Macbooks an seine Mitarbeiter aus.

Schon jetzt seien 130.000 Apple-Geräte - solche mit OS X und iOS - bei IBM in Gebrauch. Der Aufwand der Einrichtung sei geringer als bei Windows-Notebooks, für den kompletten Apple-Support beschäftige IBM gerade mal 24 Mitarbeiter, erklärt Fletcher Previn, bei IBM "Vice President of Workplace-as-a-Service" laut Informationweek auf einer Konferenz im Minneanapolis . Die höheren Anschaffungskosten für die Hardware aus Cupertino würde durch den geringeren Wartungsaufwand mehr als kompensiert.

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