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IBM: Pilotprogramm für den Mac-Switch erfolgreich

16.04.2008 | 16:42 Uhr |

Die blaue Computer-Legende IBM hat intern untersucht, wie der Konzern der Microsoft-Dominanz entfliehen und sich einer heterogenen Cross-Plattform-Zukunft hinwenden kann.

Zumindest will das die Seite RoughlyDrafted erfahren haben, die aus einer IBM-Studie zitiert. Demnach haben 24 Mitarbeiter des IBM Research Information Service ein Macbook Pro erhalten. Auf das obligatorische ThinkPad durften die Tester nur im äußersten Notfall zurückgreifen. Nach vier Monaten hat IBM die Mitarbeiter um eine Einschätzung gebeten, die 22 auch gerne gaben. 18 Mitarbeiter erklärten, dass der Mac sie mehr überzeugt habe als das ThinkPad, einer fand beide Computer gleich gut, drei bevorzugten das IBM-Notebook. Einige Einschränkungen gab es bei den Programmen: Vor allem einige IBM Programme sowie Microsoft Visio vermissten die Tester, trotzdem entschieden sich 19 Mitarbeiter am Ende dafür, den Mac zu behalten. Nach der ersten erfolgreichen Phase plant IBM, das Programm bis zur Mitte des Jahres auf 50 Mitarbeiter zu erweitern. Falls das Feedback ebenfalls positiv ausfällt, sollen in der zweiten Jahreshälfte weitere 50 bis 100 Mitarbeiter mit dem MacBook Pro konfrontiert werden.

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