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IBM auf dem Weg zum Supercomputer

23.07.2001 | 00:00 Uhr |

München/Macwelt - Big Blue hat den Bau eines Supercomputers mit Power4-Prozessoren für das koreanische Institute of Science, Technology and Information angekündigt. Der Rechner soll zu einem der schnellsten Computer werden und bis zu 4,24 Billionen Berechnungen pro Sekunde durchführen können. Mit der Einigung über das 27-Millionen-Dollar-Projekt möchte IBM mit der Installationen des Supercomputers Ende des Jahres beginnen, fertig will man zu Beginn des Jahres 2003 sein. Das IBM-Gerät wird seine Arbeit auf den hauseigenen angekündigten Power4-Prozessoren verrichten. Das koreanische Institute möchte diese Rechenleistung für die Forschung vornehmlich im Bereich Physik und Chemie nutzen. Auch das deutsche Max-Plank-Institut hatte im Mai angekündigt einen Power4-Rechner von IBM mit bis zu 3,8 Billionen Operationen pro Sekunde von IBM zu beziehen. Dort möchte man im Jahr 2002 die Forschungen in Astrophysik und Biochemie ausweiten. Der Power4-Chip basiert auf einer Integration von mehreren Prozessoren in einander und soll nach Aussagen von Big Blue Ende des Jahres zur Verfügung stehen. Der Hardwarehersteller möchte diese neue Chiptechnologie auch im Herbst für seine Regatta-Serverline mit 32-Prozessoren anbieten. mh

Info: IBM Internet: www.ibm.de

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