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IBM beginnt mit Entlassungen

24.05.2002 | 14:17 Uhr |

IBM hat mit Entlassungen begonnen. Der Computerkonzern hat 560 Beschäftigte in Großrechnerfabriken entlassen, einschließlich Werken in Endicott, Poughkeepsie (beide New York), Rochester (Minnessota) und Research Triangle (North Carolina). Dies hat das "Wall Street Journal" am Freitag in seiner Online- Ausgabe berichtet.

Den Arbeitern in Endicott sei gesagt worden, dass 1000 Mitarbeiter der Server-Sparte Entlassungsnotizen erhalten hätten, berichtete die Gewerkschafterin Lee Conrad nach Angaben der Zeitung. 220 der Stellen befänden sich in Endicott. Eine IBM-Sprecherin sagte der Zeitung, eine nicht genannte Anzahl von Stellen sei in Somers (New York) gestrichen worden. Dort sind die meisten operativen Sparten des Computerkonzerns ansässig.

IBM will nach bisher unbestätigten Berichten 8000 Mitarbeiter nach Hause schicken oder zwei bis drei Prozent der Gesamtbelegschaft. IBM hat rund 318 000 Beschäftigte. IBM sieht sich nach schlechten Geschäftsergebnissen im ersten Quartal unter Druck, seine Kosten zu senken. dpa

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