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IBM bittet um Spenden

17.11.2004 | 17:16 Uhr |

Man kennt es vom Seti-Projekt: Aufwändige Berechnungen können quer über den Globus verteilt werden, das "World Community Grid" hat einen humanitäten Ansatz

IBM hat heute gemeinsam mit Vertretern verschiedener Organisationen aus Bildung, Wissenschaft und humanitärer Hilfe das World Community Grid vorgestellt. Bei diesem Ansatz geht es um eine weltweite, humanitäre Aktion, die Computer-Anwender darum bittet, ungenutzte Rechenzeit ihrer Computer zu spenden, damit medizinischen und humanitären Zwecken dienende Aufgabenstellungen mit weltweiter IT-Unterstützung schneller gelöst werden können.

Unter anderem geht es dabei darum, genetische Codes zu entschlüsseln, die Krankheitsauslösern von AIDS, Alzheimer oder Krebs mit zu Grunde liegen, oder die Vorhersage von möglichen Naturkatastrophen zu verbessern. Das erste Projekt des World Community Grids wird das "Human Proteome Folding" Projekt sein, mit dem Ziel, Proteine zu identifizieren, aus denen das menschliche Proteom besteht, um so Ursachen und mögliche Heilungsmittel für Krankheiten wie Malaria und Tuberkulose zufinden.

Beteiligt sind beispielsweise das US-National Institute of Health, die Doris Duke Charitable Foundation, die Markle Foundation, die Mayo-Klinik, die Oxford University, die WHO und das UN Entwicklungsprogramm.

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