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IBM erwägt Stopp der Verlagerung von Arbeitsplätzen

06.12.2004 | 10:39 Uhr |

Die deutsche Geschäftsführung des Computerkonzerns IBM wird nach Informationen des "Handelsblatts" (Montagsausgabe) noch in dieser Woche darüber entscheiden, ob die vorgesehene Verlagerung von rund 700 Arbeitsplätzen in der Auftragsabwicklung nach Bratislava gestoppt wird.

Grund dafür seien Beschwerden der Kunden von IBM Deutschland über eine Vielzahl von Fehler in der Abwicklung.
Auch der eigene IBM-Vertrieb gehe inzwischen auf die Barrikaden, heißt es. "Wir haben ein Qualitätsproblem", räumt ein IBM-Mitarbeiter ein und sieht die Verantwortung dafür beim europäischen Management und in den USA. IBM Deutschland wollte sich auf Anfrage des "Handelsblatts" zu den Vorgängen nicht offiziell äußern.
Drei Milliarden Dollar pro Jahr will der IT-Riese laut Bericht weltweit durch die Straffung des Einkaufs, der Produktion und der Auftragsabwicklung einsparen. Im Rahmen einer "Integrated Supply Chain" wolle IBM dabei die Auftragsabwicklung in Europa in Madrid und im slowakischen Bratislava zusammenfassen. Die Slowakei ist derzeit vor allem wegen niedriger Löhne ein beliebter Standort.

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