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IBM mit 160 Prozent Wachstum im weltweiten Prozessormarkt

24.03.2004 | 17:06 Uhr |

Die Marktbeobachter IC Insights haben bei den Prozessorverkaufszahlen von IBM im Jahr 2003 160 Prozent Wachstum festgestellt, berichtet die IT-Nachrichtenseite The Register.

IBM, das 2003 einen Marktanteil von zwei Prozent im weltweiten CPU-Markt erreichte , verkaufte letztes Jahr für 520 Millionen Dollar CPUs, im Vorjahr setzte der Computergigant nur für 200 Millionen Dollar Prozessoren ab. Den Markt beherrscht nach wie vor Intel mit 80 Prozent Anteil in 2003 bei 21,8 Milliarden Dollar Umsatz, gefolgt von AMD (7 Prozent, 1,9 Milliarden Dollar) und Motorola (4 Prozent, 840 Millionen Dollar).
Trotzdem war das Wachstum der Konkurrenten deutlich geringer als das von IBM: Intel und AMD konnten beide 15 Prozent mehr absetzen, Motorola gar nur 4 Prozent mehr.

IBM, das vor 2002 außer dem G3-Prozessor keine CPUs für den Massenmarkt im Programm hatte, stellte 2002 mit dem G3-basierten "Gecko"-Chip im Nintendo Gamecube einen weiteren Chip für ein Endverbraucher-Produkt vor. Im Jahr 2003 kam der G5 hinzu, mit der Xbox 2 und dem Gamecube-Nachfolger - beide nach Insiderberichten mit IBM-Chips bestückt - setzt IBM auch in naher Zukunft weitere Schwerpunkte im Massenmarkt.

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