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IBM senkt die Microdrive-Preise

11.09.2001 | 00:00 Uhr |

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBMs Miniaturfestplatten der "Microdrive"-Familie sind ab sofort billiger zu haben, und zwar um bis zu 32 Prozent. Die Ausführung mit 1 GB Kapazität kostet noch knapp 380 Dollar, die kleineren Modelle mit 512 und 240 MB Fassungsvermögen sind für zirka 260 und rund 200 Dollar zu haben. Die steigende Nachfrage bei OEM-Hersteller habe die Preissenkungen ermöglicht, erklärte Konzernsprecher Michael Kuptz.

Die Microdrives kommen vor allem in Consumer Electronics als Alternative zum teureren Flash-Speicher (Compactflash, Smartmedia, Memory Stick, SD) zum Einsatz. Alan Niebel von Webfeet Research schätzt, dass Endkunden pro MB Microdrive-Kapazität im Schnitt 40 Cent hinblättern müssen - Flash-Produkte sind mit 50 bis 60 Cent merklich kostspieliger. Der Anteil der winzigen Laufwerke am Removable-Storage-Markt lag im vergangenen Jahr allerdings bei nur 6,7 Prozent. Dies könnte sich aber mit sinkenden Preisen und wachsender Kapazität ändern. IBM-Mann Kuptz geht davon aus, dass sich das Fassungsvermögen der Microdrives im Schnitt jedes Jahr verdoppelt. Technisch seien Laufwerke mit bis zu 6 GB denkbar.

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