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IBM übertrifft Markterwartungen

18.10.2005 | 10:30 Uhr |

IBM in Nöten
Vergrößern IBM in Nöten

Der US-Computerhersteller IBM hat mit seinem Gewinn vor Sonderposten im dritten Quartal die Markterwartungen übertroffen. Wie das Unternehmen am Montag nach US-Börsenschluss mitteilte, stieg der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft von 92 Cent im Vorjahresquartal auf 94 Cent pro Aktie.

Berücksichtige man eine außerordentliche Steuerbelastung aus der Rückführung von im Ausland erwirtschafteten Gewinnen, ergebe sich ein Gewinn vor Sonderposten von 1,26 Dollar (Vj: 1,03) pro Aktie. Analysten hatten auf dieser Basis lediglich mit 1,13 Dollar gerechnet.

Der Umsatz blieb dagegen mit 21,529 Milliarden Dollar (Vj: 23,349) knapp hinter der Durchschnittsprognose von 21,7 Milliarden zurück. Rechnet man das inzwischen an die chinesische Lenovo verkaufte PC-Geschäft heraus, stieg der Umsatz um vier Prozent.

Mit Hardware setzte IBM knapp ein Drittel weniger um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum - 5,1 Milliarden nach 7,5 Milliarden Dollar. Ohne PC-Geschäft ergibt sich ein Anstieg von sieben Prozent. Die Sparte Global Services machte mit 11,7 Milliarden Dollar drei Prozent mehr Umsatz als im dritten Quartal 2004. Der Umsatz mit Software kletterte um fünf Prozent auf 3,8 Milliarden Dollar.

"IBM hatte ein gutes Quartal", sagte IBM-Chef Samuel Palmisano. "Wir haben den Nutzen der strategischen Umwandlungen gesehen, die wir in den letzten Quartalen umgesetzt haben." Die Umstrukturierung in Europa zeige Resultate. (dpa)

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