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IBM verdient 1,6 Milliarden Dollar

16.04.2004 | 12:13 Uhr |

Der weltgrößte Computerkonzern IBM hat im ersten Quartal 2004 mit Hilfe eines starken Rechner- und Softwaregeschäfts seinen Umsatz gegenüber der entsprechenden Vorjahreszeit um elf Prozent und den Gewinn um 16 Prozent aufgestockt.

Die wichtige Dienstleistungssparte, die rund die Hälfte des Gesamtgeschäfts ausmacht, tat sich etwas schwerer als von einigen Branchenkennern erwartet. IBM verdiente in den ersten drei Monaten dieses Jahres 1,6 Milliarden Dollar (1,3 Mrd Euro), teilte die Gesellschaft am Donnerstag nach Börsenschluss mit. Der Gewinn pro Aktie erreichte 93 (Vorjahresvergleichszeit:79) Cent und hat damit die Wall-Street-Erwartungen erfüllt. Der Umsatz erreichte 22,2 (20,1) Milliarden Dollar. Klammert man die Auswirkungen des schwachen Dollar aus, dann stieg der Umsatz allerdings nur um drei Prozent.
IBM-Konzernchef Samuel J. Palmisano sprach von einem «soliden ersten Quartal». Es gab in Schwellenländern wie China, Indien und Brasilien sowie in Osteuropa doppelstelliges Wachstum, betonte er. Der IBM-Chef verwies auf neue Dienstleistungsaufträge von zehn Milliarden Dollar. Der Umsatz der Dienstleistungssparte wuchs um neun Prozent auf 11,1 Milliarden Dollar. Unter Ausklammerung von Wechselkursveränderungen betrug der Umsatzzuwachs der Sparte allerdings nur ein Prozent. Sie hatte zum Quartalsende einen Auftragsbestand von 120 Milliarden Dollar.
Die Hardware-Sparte legte um 16 Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar zu. Bei PCs gab es einen Umsatzanstieg von 18 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar, wobei die starke Nachfrage nach Laptops half. Die Software-Sparte steigerte ihren Umsatz um elf Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar. IBM hat nach Darstellung Palmisanos besser als die Konkurrenz abgeschnitten. Man habe Marktanteile gewonnen. Palmisano gab sich für die Aussichten im laufenden Jahr weiterhin «enthusiastisch».

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