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IBM verdient 9,5 Milliarden Dollar im Jahr

19.01.2007 | 08:35 Uhr |

IBM hat im vergangenen Jahr seinen Gewinn um 19,6 Prozent auf 9,5 Milliarden Dollar (7,4 Mrd Euro) erhöht.

IBM baute sein lukratives Softwaregeschäft durch zahlreiche Firmenkäufe aus. Der Gewinn je Aktie legte auf 6,11 (Vorjahr: 4,87) Dollar zu, wie IBM mit Sitz in Armonk (US-Bundesstaat New York) am Donnerstag nach Börsenschluss mitteilte.

Der IBM-Jahresumsatz stagnierte mit 91,4 Milliarden Dollar. Es gab allerdings einen Umsatzanstieg von vier Prozent, falls man die im Vorjahr verkaufte Personal-Computer-Sparte von IBM ausklammert. In Nord- und Südamerika stieg der Umsatz um zwei Prozent auf 39,5 Milliarden Dollar, in der Region Europa/Naher Osten/Afrika stagnierte er mit 30,5 Milliarden Dollar, und im asiatisch-pazischen Raum legte er um sechs Prozent auf 17,6 Milliarden Dollar zu. IBM verbuchte im Geschäft mit anderen Herstellern einen Umsatzanstieg von 18 Prozent auf 3,9 Milliarden Dollar.

Die Technologie-Dienstleistungssparte verbuchte im Schlussquartal einen massiven Auftragsschub von 17,8 Milliarden Dollar. Das war eine Steigerung von 55 Prozent gegenüber der entsprechenden Vorjahreszeit. IBM hatte bei seiner wichtigen Dienstleistungssparte, dem größten Geschäftsbereich, zum Jahresende einen Auftragsbestand von 116 Milliarden Dollar oder fünf Milliarden Dollar mehr als vor einem Jahr. Die Dienstleistungssparte hatte zuvor in den ersten neun Monaten etwas unter einem bescheideneren Auftragseingang gelitten.

Der Umsatz der International Business Machines Corp. stieg im Schlussquartal 2006 im Jahresvergleich um 7,5 Prozent auf 26,3 Milliarden Dollar. Der Quartalsgewinn erhöhte sich um 11,1 Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar oder 2,31 (Vorjahr: 1,99) Dollar je Aktie. Unter Ausklammerung einiger Sonderfaktoren verdiente IBM 2,26 Dollar je Aktie. Auf dieser Basis hatte die Wall Street mit 2,19 Dollar je Aktie gerechnet. (dpa)

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