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IBM will dem PowerPC Beine machen

14.05.2001 | 00:00 Uhr |

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBM will die vor Jahren gemeinsam mit Motorola entwickelten PowerPC-Prozessoren in absehbarer Zeit deutlich beschleunigen. Dank hauseigener Techniken wie SOI (Silicon on Insulator) sollen die PowerPC-Chips Ende dieses Jahres mit 1 Gigahertz und bereits Ende 2002 mit 2 Gigahertz takten. Weitere Verbesserungen will Big Blue bei Stromverbrauch und I/O-Leistung vornehmen - Werte, die vor allem im Kommunikationsbereich bedeutsamer sind als die reine Taktfrequenz (bei der das Intel-kompatible Lager ohnehin längst enteilt ist).

Von der forcierten Entwicklung könnten auch Motorola und vor allem dessen Großabnehmer Apple profitieren. IBM denkt nämlich auch darüber nach, einige seine PowerPCs mit einer parallelisierenden SIMD-Engine (Single Instruction, Multiple Data) auszurüsten. Big Blue hat dabei auch die Option, die von Motorola bereits in den für Apple gefertigten und zurzeit mit maximal 733 Megahertz erhältlichen G4-CPUs eingesetzte "Altivec"-Technik zu nutzen. Eine Entscheidung darüber ist aber noch nicht gefallen.

Info: Computerwoche Internet: www.computerwoche.de

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