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IBM will grüner werden

11.05.2007 | 11:20 Uhr |

Computerkonzerne entdecken das Thema Umweltschutz. Nachdem schon Steve Jobs angekündigt hatte, man wolle in Zukunft einige Schadstoffe aus der Produktion bannen, zieht IBM nach. Der Konzern will die Energieeffizienz in seinen Rechenzentren verbessern.

Man wolle in Zukunft eine Milliarde US-Dollar jährlich für eine verbesserte Energieeffizienz ausgeben, teilte das Unternehmen mit. Das Projekt "Big Green" soll zu Lösungen führen, um den Energieverbrauch in Rechenzentren deutlich zu senken. Bei einem 2.500 qm großen Rechenzentrum sei eine Energieeinsparung von bis zu 42 Prozent möglich, so IBM . Diese Einsparung könnte den CO2-Verbrauch um rund 7.400 Tonnen senken.

IBM sieht großes Potenzial für energiesparende Techniken. „Viele Rechenzentren haben ihre maximale Kapazität erreicht, was die Möglichkeit einer Firma limitiert, weiter zu wachsen oder neue Kapitalinvestitionen erforderlich macht“ sagte Mike Daniels, Senior Vice President bei IBM.

IBM betreibt derzeit weltweit eine Rechenzentrumsfläche von 800.000 Quadratmetern. Das Unternehmen will die Rechenkapazität in den nächsten drei Jahren verdoppeln, ohne den Stromverbrauch erhöhen zu müssen.

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