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IDC: Apple steigert iPhone-Verkäufe um 22%

02.11.2015 | 22:03 Uhr |

Der Smartphone-Markt hat seine Sättigung noch nicht erreicht, die Marktbeobachter von IDC vermerken eine Steigerung der Verkäufe.

Das iPhone 6S verkauft sich offenbar gut: Laut ersten Verkaufszahlen von IDC vertrieb Apple im letzten Quartal 48 Millionen Smartphones - eine Steigerung um 22,2 Prozent gegenüber dem letzten Jahr. Seit der Vorstellung der neuen iOS-Handys hat Apple 13 Millionen iPhone 6S und iPhone 6S Plus an die Kunden gebracht , die preisreduzierten Modelle 5S, 6 und 6 Plus sollen sich ebenfalls gut verkaufen.

Wie Anthony Scarselle von IDC berichtet, stand das ganze dritte Quartal 2015 stark unter dem Eindruck neuer High-End-Modelle der Markführer Apple und Samsung. Die breite Masse des weltweiten Marktes werde aber immer noch von Geräten im niedrigen bis mittleren Preisbereich dominiert. Insgesamt wurden im dritten Quartal 2015 weltweit 355,2 Millionen Smartphones verkauft, eine Steigerung um 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. IDC hatte noch höhere Zahlen erwartet, es wurden aber weniger iPhone-Käufe erzielt als erwartet und die neuen Top-Android-Modelle wären wohl etwas zu teuer gewesen.

Mit einer Stückzahl von 84,5 Millionen Geräten verkaufte Samsung die meisten Smartphones, wohl nicht zuletzt, da die neuen Galaxy-Modelle S6 Edge und Note 5 schon vor dem iPhone 6S auf dem Markt waren. Drittgrößter Smartphone-Anbieter war Huawei mit 26,5 Millionen verkauften Mobilgeräten. Bisher ist der Hersteller noch kaum in den USA vertreten, mit dem neuen Nexus 6P könnte sich dies ändern. Ihre Verkäufe steigerten auch Lenovo und Xiaomi, die jeweils 18,8 und 18,3 Millionen Smartphones absetzten - Xiaomi vor allem in China. 

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