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IDC: Apple verkauft weniger Macs als im Vorjahr

13.07.2016 | 10:29 Uhr |

Der Abwärtstrend auf dem Rechner-Markt macht auch Apple zu schaffen. Aber auch am Mangel an neuer Hardware leiden die Zahlen.

Der Markt für klassische PCs schrumpft weiter, derzeit leidet auch Apple darunter und verkauft deutlich weniger Macs als im Vorjahr. Nach Zahlen von IDC gingen die Verkäufe von Desktops und Laptops im Juni-Quartal um 4,5 Prozent auf 62,4 Millionen Stück zurück. Apple habe es besonders hart erwischt, der Mac-Hersteller müsse einen Rückgang von 8,3 Prozent bilanzieren.

Der Marktanteil sei daher von 7,4 auf 7,1 Prozent gefallen – IDC rechnet also mit 4,4 Millionen verkauften Macs. Etwas anders rechnet Gartner, das einen Rückgang von 5,2 Prozent auf 64,3 Millionen Stück sieht. Apple habe dabei seinen Marktanteil von 7,1 Prozent gehalten, aber 4,5 Prozent weniger Rechner verkauft – bei Gartner wären das fast 4,6 Millionen Stück. Apple gibt seine Bilanz für das dritte Quartal seines Geschäftsjahres am 27. Juli bekannt.

Auf der WWDC hat Apple keine neuen Rechner vorgestellt. Das lang erwartete Macbook Pro ist laut Gerüchten erst im Herbst auf dem Markt verfügbar. Zuletzt hat der Hersteller sein Produktportfolio um ein iPad Pro 9 Zoll und ein Einsteiger-Modell iPhone SE erweitert. Die letzte Neuerung im Bereich Macs war der Nachfolger von Macbook 2015 mit neueren Prozessoren und einer zusätzlichen Farbvariante Roségold Mitte April. Dem iMac hatte Apple zwar im vergangenen Herbst neue Prozessoren und auch für das 21,5-Zoll-Modell einen Retina-Bildschirm verpasst, der Formfaktor ist aber nun seit fast vier Jahren unverändert. Nicht viel anders sieht es bei Mac Mini und Mac Pro aus.

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