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IDC: Mehr als eine Milliarde Handys in 2006 verkauft

29.01.2007 | 12:42 Uhr |

Nach einem überaus erfolgreichem vierten Quartal haben nach Zahlen der Marktforscher von IDC im Jahr 2006 Handyhersteller weltweit erstmals über eine Milliarde Geräte verkauft.

Nokia N95
Vergrößern Nokia N95

In den letzten drei Monaten des Jahres gingen insgesamt 294,9 Millionen Mobiltelefone über die Ladentische, damit im Gesamtjahr 1,02 Milliarden. Im vierten Quartal betrug das Wachstum gegenüber 2005 20 Prozent, im gesamten letzten Jahr wurden 832,8 Millionen Handy verkauft. Insbesondere in Entwicklungsländern in Asien, Osteuropa und dem mittleren Osten, Afrika und Lateinamerika war das Wachstum stark, während sich die Märkte in Westeuropa, Nordamerika und Japan eher als gesättigt erwiesen. Das Wachstum außerhalb der Industrienationen werde weiterhin stärker sein, der Aufbau von Mobilfunknetzten erweise sich nicht zuletzt als kostengünstiger als die Verlegung von Festnetzen. In China hatten beispielsweise 461,1 Millionen Einwohner ein Mobiltelefon, 67,7 Millionen mehr als im Vorjahr. Auch Indien wachse der Mobilfunkmarkt stark.

Unter den Handyherstellern platzierte sich Nokia mit 347,5 Millionen verkauften Geräten als Marktführer, gefolgt von Motorola mit 217,4 Millionen, Samsung mit 118 Millionen, Sony Ericsson mit 74,8 Millionen und LG mit 64,4 Millionen.

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