Zahlen zum PC-Markt

IDC: Ultrabooks unterliegen Macbook Air

13.07.2012 | 08:50 Uhr | Peter Müller

Die Marktforscher von IDC sehen die von Intel postulierte Ultrabook-Klasse weiter vor sich hindümpeln. Den Grund dafür hatte Apple schon vor viereinhalb Jahren auf den Markt gebracht: Das Macbook Air.

Wie bereits Gartner kommt auch IDC zum Schluss, dass der PC-Markt im siebten Quartal in Folge kaum Wachstum zeige. Die hohen Erwartungen, die insbesondere der Chip-Hersteller Intel an das Ultrabook stellte, hätten sich nicht erfüllt, im ersten Halbjahr seien weltweit nur 500.000 Stück verkauft worden, erklärt der IDC-Analyst Jay Chou gegenüber Cnet. Intel hatte sich einen Marktanteil von 40 Prozent bei den Consumer-Notebooks erwartet. Zum Vergleich: Apple hat im ersten Quartal 2012 2,8 Millionen Macbooks verkauft,macht dazu aber keine genaueren Angaben. Macbook Air dürften jedoch den größeren Teil der Summe ausmachen.

Laut Chou könnte jedoch Windows 8 ab 2013 dem Ultrabook neuen Schwung geben, mehr als eine Million Geräte der Klasse sollten  ihren Käufer bis Jahresende nicht finden. Insgesamt schätzt IDC den Markt 225 Millionen Laptops im Jahr 2012. Mehr Ultrabooks müssten in den Preisbereich unter 700 US-Dollar kommen, fordert Chou zudem. Apple setzte mit dem Macbook Air immer noch die Maßstäbe, obwohl die meisten Windows-Ultrabooks bessere Spezifikationen brächten. Das Argument einer "größeren Maschine" ziehe aber nicht mehr.

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