893112

IDE-Platten im Servereinsatz sind problematisch

28.08.2002 | 14:55 Uhr |

München/Macwelt- Preiswerte IDE-Festplatten werden in Datenservern immer öfter statt der teuren SCSI-Platten verwendet. Wie unser Schwestermagazin tecCHANNEL in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, sind die meisten IDE-Festplatten nicht für den Dauerbetrieb als Serverfestplatte ausgelegt. Im Gegensatz zu SCSI-Festplatten gehen die Festplattenhersteller bei IDE-Festplatten von einer täglichen Nutzungsdauer von acht bis zwölf Stunden aus, Serverfestplatten arbeiten dagegen 24 Stunden pro Tag. Aufsehen hatte vor einiger Zeit IBM ausgelöst, als der Festplattenhersteller für seine IDE-Festplatte Deskstar 120 GXP eine maximale Laufzeit von 333 Stunden empfohlen hatte, was nur elf Stunden täglich entspricht. Inzwischen ist diese Laufzeitbeschränkung wieder aus den Datenblättern entfernt worden. Da sich das Auftreten von Fehlern bei erhöhter Laufzeit proportional erhöht wird für unternehmenskritische Daten der Einsatz von SCSI-Festplatten empfohlen. Noch selten sind IDE-Platten, die für den Servereinsatz spezifiziert sind, wie einige Festplatten von Fujitsu und IBM. sw

Info: Tecchannel Internet www.tecchannel.de/hardware/964/index.html

0 Kommentare zu diesem Artikel
893112