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IDF: Die Zukunft des Mac Pro

19.09.2007 | 10:12 Uhr |

Intel hat gestern auf dem IDF in San Francisco weitere Details zu neuen Xeon-Prozessoren bekannt gegeben. Apple setzt in seinen High-End-Desktop-Computern der Mac-Pro-Reihe Xeon-CPUs ein. Mit dem Xeon 5400 (Codename Harpertown) bringt Intel noch in diesem Jahr einen neuen Vierkern-Prozessor, der auf der 45-Nanometer-Technologie Penryn basiert.

Mehr Cache: Mit dem Wolfdale DP und dem Harpertown erweitert Intel seine Xeon-Server-Prozessoren um Modelle im 45-Nanometer-Hertsellungsverfahren. Sie werden voraussichtlich noch in diesem Jahr oder Anfang 2008 im Mac Pro zum Einsatz kommen.
Vergrößern Mehr Cache: Mit dem Wolfdale DP und dem Harpertown erweitert Intel seine Xeon-Server-Prozessoren um Modelle im 45-Nanometer-Hertsellungsverfahren. Sie werden voraussichtlich noch in diesem Jahr oder Anfang 2008 im Mac Pro zum Einsatz kommen.

Man kann davon ausgehen, dass Apple den Mac Pro in Zukunft mit Harpertown oder der Zweikernversion Xeon 5200 (Codename Wolfdale DP) ausstattet.

Der größte Unterschied zum Vorgänger, den Apple derzeit im Mac Pro einsetzt, ist der mit sechs Megabyte um zwei Megabyte größere Cache pro Kern. Insgesamt bringt Harpertown also 12 Megabyte Level-3-Cache mit dem Vierkern-Modell ins System.

Die Geschwindigkeit des Frontside-Busses hat der Chipriese von 1333 auf 1600 Megahertz angehoben.

Die Taktfrequenzen beginnen bei 3,16 Gigahertz (bei 1333 Megahertz Bustakt) respektive 3,2 Gigahertz (bei 1600 Megahertz Bustakt). Über höhere Taktfrequenzen hat Intel noch nichts bekannt gegeben. Auf Nachfrage gibt uns Steve Smith von Intel jedoch die Auskunft, dass 3,2 Gigahertz erst der Anfang sind. Man kann davon ausgehen, dass es zur Markteinführung und danach schnellere Xeons geben wird.

Laut Hersteller sollen die Chips noch in diesem Jahr im November auf den Markt kommen. Die Wahrscheinlichkeit steigt damit, dass Apple seine Mac-Pro-Reihe noch vor Jahresende auf die neuen Prozessoren umstellt.

Sowohl Wolfdale DP als auch Harpertown sind Pin-kompatibel zu den bisherigen Xeon-Chips. Man kann die Chips in den aktuellen Macs Pro also theoretisch einfach austauschen, wobei der Vorteil des schnelleren Frontside-Busses dann verloren geht.

Einen weiteren Blick in die Zukunft gibt Intel mit der Nehalem-Technologie. Diese neue Mikroarchitektur wird 2008 marktreif sein und zunächst ebenfalls auf der Penryn-Technologie mit 45 Nanometer Strukturbreite basieren. Mit Nehalem wird Intel jedoch erstmals den Speicherkontroller im Chip unterbringen, was gleichzeitig ein neues Board-Design voraussetzt. Prozessoren, die auf der Nehalem-Technologie basieren werden also nicht mehr Pin-kompatibel zu den derzeitigen Intel-Chips sein. Dadurch sind konzeptionell ganz neue Mac Pros etwa für die zweite Jahreshälfte 2008 zu erwarten.

Info: Intel

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