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IFA: Flache Fernseher als Zugpferd der Branche

22.08.2006 | 09:42 Uhr |

Sie sind die Stars der IFA und Wachstumstreiber der Branche: Spätestens seit der Fußball-Weltmeisterschaft boomt das Geschäft mit den Flachbildfernsehern. Die Internationale Funkausstellung (1. bis 6. September) in Berlin widmet dem Heimkino in brillanter Bildqualität in diesem Jahr eine eigene Halle. Im "HD Home Cinema Resort" lädt die Messe ihre Besucher auf mehr als 500 Quadratmetern ein, sich von Unterhaltung aus dem HDTV-Zeitalter beeindrucken zu lassen (Halle 26).

Der Trend geht zu immer größeren Bildschirmformaten, sagt ein Sprecher von Sharp. Im vergangenen Jahr waren noch Bilddiagonalen von 32 Zoll (81 Zentimeter) der Verkaufsschlager des japanischen Elektronikkonzerns. Inzwischen tendieren selbst LCD-Fernseher, die in großen Formaten schwerer als Plasma herzustellen sind, zu "Übergrößen" von 42 und 52 Zoll (132 Zentimeter). Panasonic will mit dem ersten vollwertigen Fernseher mit einer Diagonale von 103 Zoll (2,62 Meter) die versammelte Konkurrenz auf der IFA in den Schatten stellen. Noch vor einem Jahr hatte es solche Display-Größen nur mit einer großen Kiste Elektronik dahinter gegeben, sagt Peter Weber von Panasonic.

Das Siegel "HD ready" ist als Mindestanforderung für hochauflösendes Fernsehen bei den aktuellen TV-Modellen der großen Hersteller längst zum Standard geworden. Viele der in Berlin ausgestellten "Flimmerkisten" sollen jetzt mit so genanntem "Full HD" eine noch bessere Bildqualität liefern. Dabei wird bei einer Auflösung von 1080 horizontalen Linien jedes einzelne Pixel eins zu eins auf dem Bildschirm dargestellt, was eine exzellente Wiedergabequalität gewährleisten soll. "Full HD" sei zwar noch relativ teuer in der Herstellung, was sich auch in den Preisen niederschlage, sagt Weber. Solche Fernseher würden bei den Verbrauchern aber immer populärer.

Einen Trend zum Exklusiven macht auch Roland Raithel von Loewe bei den Verbrauchern aus. Markenprodukte hielten dem Marktforschungsunternehmen GfK zufolge mit durchschnittlich elf Jahren auch fast drei Mal so lange wie No-Name-Geräte (vier Jahre). Und wertmäßig führe zum Beispiel das Modell Loewe Individual in der Größenklasse von 32 Zoll mit 7,2 Millionen Euro Umsatz den Markt in Deutschland vor Philips und Samsung an, sagt Raithel. "Die mittlere Käuferschicht ist inzwischen weggebrochen, es gibt nur noch die Kategorien Premium und Billig."

Mit ausgefeilten Technologien und intelligenteren Chips arbeiten die Hersteller beständig an der Verbesserung der Bildqualität. Hatten frühere Modelle noch oft Schwierigkeiten bei schnellen Bildfolgen, sollen so unschöne Effekte wie die so genannten Kometenspuren etwa hinter Fußbällen nun der Vergangenheit angehören. Sharp wird auf der IFA zum Beispiel Geräte zeigen, die mit der neuen "Quick Shoot"-Technologie gegen den berüchtigten Nachzieheffekt vorgehen.

Eine von Panasonic in Auftrag gegebene Studie in den USA hatte dem Branchendienst "c'net" zufolge allerdings ergeben, dass die meisten Käufer eines HD-Fernsehers überhaupt keine Vorstellung davon hätten, was das hochauflösende Fernsehsignal HDTV überhaupt ist und leisten kann. Ein Viertel der Befragten habe geglaubt, dass sie damit auf allen Fernsehkanälen Filme auch in HD-Qualität empfangen könnten, hieß es. Es werde zwar schon viel interpoliert und umgerechnet, Bewegungsabläufe werden ausgeglichen und Hell-Dunkel-Kontraste interpretiert, sagt Weber. "Ein schlechtes Fernsehsignal wird jedoch auch der beste Fernseher nicht in bester HD-Qualität übersetzen können."

Dennoch scheint die Kauflaune der deutschen Verbraucher in Sachen Unterhaltungselektronik ungebremst. Nach Angaben der Branchenvereinigung gfu wurden allein im Mai über 150 Prozent mehr LCD-Fernsehgeräte verkauft als im Vorjahresmonat, 180 Prozent mehr an Umsatz spülte das in die Kassen der Unternehmen. Mit 90 Prozent mehr verkauften Geräten und etwa 70 Prozent mehr Umsatz legte das Segment der Fernseher mit Plasmabildschirm zu.

Zur Fußballweltmeisterschaft hatte es wie erwartet einen "signifikanten" Anstieg der Verkäufe gegeben, sagt Sharp-Geschäftsführer Frank Bolten. Natürlich habe es nicht alle Unternehmen gleich getroffen, sagt Panasonic-Sprecher Weber. Der Absatz von Flat-TVs bei Panasonic habe aber "weit über dem Business Plan" gelegen. Der anhaltende Preisverfall vermiese allerdings einigen Unternehmen die Umsätze.

Der Trend geht zu immer größeren Bildschirmformaten, sagt ein Sprecher von Sharp. Im vergangenen Jahr waren noch Bilddiagonalen von 32 Zoll (81 Zentimeter) der Verkaufsschlager des japanischen Elektronikkonzerns. Inzwischen tendieren selbst LCD-Fernseher, die in großen Formaten schwerer als Plasma herzustellen sind, zu "Übergrößen" von 42 und 52 Zoll (132 Zentimeter). Panasonic will mit dem ersten vollwertigen Fernseher mit einer Diagonale von 103 Zoll (2,62 Meter) die versammelte Konkurrenz auf der IFA in den Schatten stellen. Noch vor einem Jahr hatte es solche Display-Größen nur mit einer großen Kiste Elektronik dahinter gegeben, sagt Peter Weber von Panasonic.

Das Siegel "HD ready" ist als Mindestanforderung für hochauflösendes Fernsehen bei den aktuellen TV-Modellen der großen Hersteller längst zum Standard geworden. Viele der in Berlin ausgestellten "Flimmerkisten" sollen jetzt mit so genanntem "Full HD" eine noch bessere Bildqualität liefern. Dabei wird bei einer Auflösung von 1080 horizontalen Linien jedes einzelne Pixel eins zu eins auf dem Bildschirm dargestellt, was eine exzellente Wiedergabequalität gewährleisten soll. "Full HD" sei zwar noch relativ teuer in der Herstellung, was sich auch in den Preisen niederschlage, sagt Weber. Solche Fernseher würden bei den Verbrauchern aber immer populärer.

Einen Trend zum Exklusiven macht auch Roland Raithel von Loewe bei den Verbrauchern aus. Markenprodukte hielten dem Marktforschungsunternehmen GfK zufolge mit durchschnittlich elf Jahren auch fast drei Mal so lange wie No-Name-Geräte (vier Jahre). Und wertmäßig führe zum Beispiel das Modell Loewe Individual in der Größenklasse von 32 Zoll mit 7,2 Millionen Euro Umsatz den Markt in Deutschland vor Philips und Samsung an, sagt Raithel. "Die mittlere Käuferschicht ist inzwischen weggebrochen, es gibt nur noch die Kategorien Premium und Billig."

Mit ausgefeilten Technologien und intelligenteren Chips arbeiten die Hersteller beständig an der Verbesserung der Bildqualität. Hatten frühere Modelle noch oft Schwierigkeiten bei schnellen Bildfolgen, sollen so unschöne Effekte wie die so genannten Kometenspuren etwa hinter Fußbällen nun der Vergangenheit angehören. Sharp wird auf der IFA zum Beispiel Geräte zeigen, die mit der neuen "Quick Shoot"-Technologie gegen den berüchtigten Nachzieheffekt vorgehen.

Eine von Panasonic in Auftrag gegebene Studie in den USA hatte dem Branchendienst "c'net" zufolge allerdings ergeben, dass die meisten Käufer eines HD-Fernsehers überhaupt keine Vorstellung davon hätten, was das hochauflösende Fernsehsignal HDTV überhaupt ist und leisten kann. Ein Viertel der Befragten habe geglaubt, dass sie damit auf allen Fernsehkanälen Filme auch in HD-Qualität empfangen könnten, hieß es. Es werde zwar schon viel interpoliert und umgerechnet, Bewegungsabläufe werden ausgeglichen und Hell-Dunkel-Kontraste interpretiert, sagt Weber. "Ein schlechtes Fernsehsignal wird jedoch auch der beste Fernseher nicht in bester HD-Qualität übersetzen können."

Dennoch scheint die Kauflaune der deutschen Verbraucher in Sachen Unterhaltungselektronik ungebremst. Nach Angaben der Branchenvereinigung gfu wurden allein im Mai über 150 Prozent mehr LCD-Fernsehgeräte verkauft als im Vorjahresmonat, 180 Prozent mehr an Umsatz spülte das in die Kassen der Unternehmen. Mit 90 Prozent mehr verkauften Geräten und etwa 70 Prozent mehr Umsatz legte das Segment der Fernseher mit Plasmabildschirm zu.

Zur Fußballweltmeisterschaft hatte es wie erwartet einen "signifikanten" Anstieg der Verkäufe gegeben, sagt Sharp-Geschäftsführer Frank Bolten. Natürlich habe es nicht alle Unternehmen gleich getroffen, sagt Panasonic-Sprecher Weber. Der Absatz von Flat-TVs bei Panasonic habe aber "weit über dem Business Plan" gelegen. Der anhaltende Preisverfall vermiese allerdings einigen Unternehmen die Umsätze.

Der Trend geht zu immer größeren Bildschirmformaten, sagt ein Sprecher von Sharp. Im vergangenen Jahr waren noch Bilddiagonalen von 32 Zoll (81 Zentimeter) der Verkaufsschlager des japanischen Elektronikkonzerns. Inzwischen tendieren selbst LCD-Fernseher, die in großen Formaten schwerer als Plasma herzustellen sind, zu "Übergrößen" von 42 und 52 Zoll (132 Zentimeter). Panasonic will mit dem ersten vollwertigen Fernseher mit einer Diagonale von 103 Zoll (2,62 Meter) die versammelte Konkurrenz auf der IFA in den Schatten stellen. Noch vor einem Jahr hatte es solche Display-Größen nur mit einer großen Kiste Elektronik dahinter gegeben, sagt Peter Weber von Panasonic.

Das Siegel "HD ready" ist als Mindestanforderung für hochauflösendes Fernsehen bei den aktuellen TV-Modellen der großen Hersteller längst zum Standard geworden. Viele der in Berlin ausgestellten "Flimmerkisten" sollen jetzt mit so genanntem "Full HD" eine noch bessere Bildqualität liefern. Dabei wird bei einer Auflösung von 1080 horizontalen Linien jedes einzelne Pixel eins zu eins auf dem Bildschirm dargestellt, was eine exzellente Wiedergabequalität gewährleisten soll. "Full HD" sei zwar noch relativ teuer in der Herstellung, was sich auch in den Preisen niederschlage, sagt Weber. Solche Fernseher würden bei den Verbrauchern aber immer populärer.

Einen Trend zum Exklusiven macht auch Roland Raithel von Loewe bei den Verbrauchern aus. Markenprodukte hielten dem Marktforschungsunternehmen GfK zufolge mit durchschnittlich elf Jahren auch fast drei Mal so lange wie No-Name-Geräte (vier Jahre). Und wertmäßig führe zum Beispiel das Modell Loewe Individual in der Größenklasse von 32 Zoll mit 7,2 Millionen Euro Umsatz den Markt in Deutschland vor Philips und Samsung an, sagt Raithel. "Die mittlere Käuferschicht ist inzwischen weggebrochen, es gibt nur noch die Kategorien Premium und Billig."

Mit ausgefeilten Technologien und intelligenteren Chips arbeiten die Hersteller beständig an der Verbesserung der Bildqualität. Hatten frühere Modelle noch oft Schwierigkeiten bei schnellen Bildfolgen, sollen so unschöne Effekte wie die so genannten Kometenspuren etwa hinter Fußbällen nun der Vergangenheit angehören. Sharp wird auf der IFA zum Beispiel Geräte zeigen, die mit der neuen "Quick Shoot"-Technologie gegen den berüchtigten Nachzieheffekt vorgehen.

Eine von Panasonic in Auftrag gegebene Studie in den USA hatte dem Branchendienst "c'net" zufolge allerdings ergeben, dass die meisten Käufer eines HD-Fernsehers überhaupt keine Vorstellung davon hätten, was das hochauflösende Fernsehsignal HDTV überhaupt ist und leisten kann. Ein Viertel der Befragten habe geglaubt, dass sie damit auf allen Fernsehkanälen Filme auch in HD-Qualität empfangen könnten, hieß es. Es werde zwar schon viel interpoliert und umgerechnet, Bewegungsabläufe werden ausgeglichen und Hell-Dunkel-Kontraste interpretiert, sagt Weber. "Ein schlechtes Fernsehsignal wird jedoch auch der beste Fernseher nicht in bester HD-Qualität übersetzen können."

Dennoch scheint die Kauflaune der deutschen Verbraucher in Sachen Unterhaltungselektronik ungebremst. Nach Angaben der Branchenvereinigung gfu wurden allein im Mai über 150 Prozent mehr LCD-Fernsehgeräte verkauft als im Vorjahresmonat, 180 Prozent mehr an Umsatz spülte das in die Kassen der Unternehmen. Mit 90 Prozent mehr verkauften Geräten und etwa 70 Prozent mehr Umsatz legte das Segment der Fernseher mit Plasmabildschirm zu.

Zur Fußballweltmeisterschaft hatte es wie erwartet einen "signifikanten" Anstieg der Verkäufe gegeben, sagt Sharp-Geschäftsführer Frank Bolten. Natürlich habe es nicht alle Unternehmen gleich getroffen, sagt Panasonic-Sprecher Weber. Der Absatz von Flat-TVs bei Panasonic habe aber "weit über dem Business Plan" gelegen. Der anhaltende Preisverfall vermiese allerdings einigen Unternehmen die Umsätze.

:Samsung präsentiert 70-Zoll-LCD-Fernseher (PC-WELT Online, 21.08.2006)

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