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Trend bei Digitalkameras geht zu CMOS-Sensoren

08.03.2011 | 08:04 Uhr

Lange waren CCD-Sensoren bei Digitalkameras (DSCs) weit vorn. CMOS-Sensoren sind aber stark im Kommen und wird 2013 schon auf der Überholspur sein, sagen die Analysten von IHS iSuppli.

CMOS-Sensor von Canon mit 120 Megapixel.
Vergrößern CMOS-Sensor von Canon mit 120 Megapixel.

Lange waren CCD-Sensoren (Charge Coupled Device) bei Digitalkameras weit vorn. CMOS-Sensoren (Complementary Metal-Oxide Semiconductor) sind aber stark im Kommen und wird 2013 schon auf der Überholspur sein, sagen die Analysten von IHS iSuppli.

Nikon-CCD D80 zum Vergleich.
Vergrößern Nikon-CCD D80 zum Vergleich.

Wurden 2010 in Digital Still Cameras (DSCs) nur gerade mal 30,7 Millionen CMOS- gegenüber 94,1 Millionen CCD-Sensoren verbaut, wird sich das Verhältnis in den kommenden Jahren umdrehen. 2013 sollen schon 71,1 Millionen CMOS- gegenüber 66,9 Millionen CCD-Sensoren verbaut werden, 2014 soll sich das Verhältnis auf 85 zu 51 Millionen Stück verändern.

CMOS-Sensoren sind nicht nur günstiger in der Produktion, sondern auch im Verbrauch und erreichen heute dank starker Entwicklungsleistung von marktführenden Unternehmen wie Sony, Canon, Kodak, Casio und Samsung eine ähnlich gute Bildqualität wie CCD-Sensoren, sagt IHS-Analystin Pamela Tufegdzic. Der geringere Verbrauch schlägt sich ihr zufolge nicht zuletzt in einer längeren Akku-Laufzeit nieder.

CMOS-Senoren erlauben darüber hinaus kleinere Bauweisen durch Integration der Auswerte-Logik auf einem Chip sowie weit höhere Bildraten als CCD-Sensoren.

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