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ISPs wehren sich gegen Sperrverfügungen

20.03.2003 | 10:20 Uhr |

MÜNCHEN ( COMPUTERWOCHE ) - Gegen die gerichtlich erzwungene Sperrung von Webseiten wollen sich 16 Internet-Provider zur Wehr setzen, berichtet die "Financial Times Deutschland". Hintergrund sei eine Verfügung der Bezirksregierung Düsseldorf, die als erste deutsche Aufsichtsbehörde verlangt hatte, den Zugang zu Internet-Seiten mit rechtsextremistischen Inhalten zu unterbinden. Eine Entscheidung dazu werde das Oberlandesgericht Münster voraussichtlich noch diese Woche fällen.

Die Internet-Provider ziehen gegen die Verfügung mit Eilanträgen zu Felde. Sie fürchten eine Präzedenzwirkung, die zu willkürlichen Sperrungen von Web-Inhalten durch Behörden führen könne. (wh)

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