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Im Zeichen des Tigers

28.04.2005 | 12:15 Uhr |

Am Freitag ist Verkaufsstart von Mac-OS X 10.4 Tiger. Wir berichten ausführlich über die Neuerungen.

Das Ende der Bartstoppeln naht: In einer Videokonferenz mit iChat AV sehen sich die Macwelt-Testredakteure einwandfrei. Die Tonqualität ist gut.
Vergrößern Das Ende der Bartstoppeln naht: In einer Videokonferenz mit iChat AV sehen sich die Macwelt-Testredakteure einwandfrei. Die Tonqualität ist gut.
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Zeit für einen weiteren Wechsel beim Betriebssystem - Mac-OS X 10.4, Codename "Tiger" ist fertig, und damit liegt Apple im Wettstreit mit Microsoft klar vorne. "Longhorn", die nächste Version von Windows, soll erst 2006 oder 2007 auf den Markt kommen. Über 200 neue Funktionen beschreibt Apple auf den Internet-Seiten zu Mac-OS X 10.4. Vieles davon unter der Haube, doch Apple wäre nicht Apple, wenn nicht auch etwas fürs Auge dabei wäre, zum Beispiel der Internet-Browser Safari RSS, das Adressbuch und der Kalender, das E-Mail-Programm Mail, die Vorschau sowie DVD Player. Besonders augenfällig sind aber die kleine blaue Lupe rechts oben in der Menüzeile, hinter der sich die Suchfunktion Spotlight verbirgt und Dashboard ("Armaturenbrett"), jene Ebene mit Miniprogrammen, die man mit der Taste F12 einblendet.

Was sich nicht geändert hat

Doch man sollte sich von der Euphorie nicht komplett überwältigen lassen. Es gibt Stellen in Mac-OS X 10.4, die gegenüber 10.3.9 unverändert bleiben: iSync zum Beispiel, das Programm, das Termine, Adressen und anderes zwischen einem Mac und Geräten wie Mobiltelefonen synchronisiert, ist - sehr zum Ärger einiger Redakteure - unverändert geblieben. In Sachen Kompatibilität hat sich wenig getan, weiterhin werden von Apple viele Siemens- und Nokia-Telefone nicht erkannt.
Prominentester Abgang ist Internet Explorer. Der Browser von Microsoft gehört bei Mac-OS X 10.4 nicht mehr zum Lieferumfang. Er lässt sich zwar problemlos von einer älteren Version übernehmen, doch da Microsoft die Weiterentwicklung schon vor längerem eingestellt hat, können wir Internet-Designer nur davon abraten, Systeme zu entwickeln, die Internet Explorer voraussetzen, da sie so automatisch alle Mac-Benutzer ausschließen.

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