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Im deutschen Bildungs-Markt ist Apple erstmals Nummer eins

13.02.2007 | 15:20 Uhr |

In der Schweiz ist Apple in der PC-Käufergunst auf Platz 4 - und ganz frische Zahlen zum Bildungs-Markt in Deutschland belegen jetzt, dass auch hierzulande der Mac immer beliebter wird.

Apple konnte seinen Marktanteil im vergangenen Jahr drastisch ausbauen und belegt nun den Spitzenplatz in diesem Marktsegment: 22,5 Prozent kann der Mac-Hersteller für sich verbuchen und jagt Fujitsu Siemens die Kunden ab.

Eine neue Untersuchung des Marktforschungsinstituts Gartner, die macnews.de in Teilen vorliegt, untersucht die Verbreitung von Macs in Europa. Bereits am Freitag berichteten wir über den positiven Trend bei unseren französischen Nachbarn, wo Apple seinen Gesamt-Marktanteil von 2,6 Prozent im letzten Quartal 2005 auf 3,3 Prozent im Vergleichszeitraum 2006 ausbauen konnte. Gartner hat für Apple auch die Marktsituation in Deutschland betrachtet, Zahlen liegen uns jedoch nur für den Bildungsmarkt vor. Innerhalb des vergangenen Jahres hat sich Apple von Platz zwei an die Spitzenposition bei der PC-Ausstattung von Lehreinrichtungen und dem Verkauf an Schüler und Studenten, Lehrer und Dozenten gesetzt. 2005 hatte Apple einen Marktanteil im Edu-Markt von 17,2 Prozent, jetzt hat der Mac-Hersteller den hiesigen Konkurrenten Fujitsu Siemens eingeholt und Anteile abgeluchst: 22,5 Prozent der Bildungs-PCs stammen aus Cupertino. Bislang musste Apple sich hierzulande hinter dem deutsch-japanischen Joint Venture auf dem Treppchen einordnen, nun gelingt dem Hersteller, was seit Jahren der Europa-Trend ist: Apple führt im Bildungsbereich.

Fujitsu Siemens verliert drastisch

Besonders schmerzhaft trifft die aktuelle Entwicklung Fujitsu Siemens. Der Branchenprimus rutscht auf Platz 3 ab und kann nur noch einen Anteil von 15,5 Prozent für sich verbuchen, das sind 5,8 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Neu auf Platz 2 findet sich Dell mit 0,1 Prozentpunkten Vorsprung (2005: 14 %, 2006 15,6%), gefolgt von HP (9,6 %, +1,6 Pp) und Lenovo (5,9 %, -0,9 Pp). Die größte Gruppe stellen jedoch die "anderen" Hersteller dar: Nach den Gartner-Zahlen machen die "großen Fünf" 69,1 Prozent des PC-Bildungsmarktes aus, 30,9 Prozent werden also von anderen Herstellern ausgerüstet. Nicht berücksichtigt werden in dem Zahlenwerk übrigens Server.

Apple auf Platz vier bei den Eidgenossen

Besonders beliebt - und das quer durch die Bevölkerung - sind die Apple-Computer in der Schweiz. Hier kann der Mac-Hersteller einen vierten Platz einfahren gemessen an der Gersamtzahl aller PC-Verkäufe im Jahr 2006. Die Medaillenränge gehen laut Tages-Anzeiger an Hewlett-Packard mit einem Umsatz-Plus von rund zehn Prozent, Dell und Acer hingegen mussten einen deutlichen Nachfragerückgang verkraften. Lachender Vierter ist die Jobs-Company: Apple hat fast 13 Prozent mehr Macs in der Schweiz verkauft als im Vorjahr und bestreitet nun einen rekordverdächtigen Marktanteil von 8,2 Prozent. Foto: Apple.com

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