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Immer mehr Internetartikel werden kostenpflichtig

01.02.2002 | 00:00 Uhr |

München/Macwelt- Fast alle größeren Zeitungen und Zeitschriften planen ihr Internetangebot auf kostenpflichtige Systeme umzustellen. Wie das Branchenblatt Horizont berichtet, beabsichtigen neben Spiegel Online und Focus auch die Süddeutsche Zeitung für die Artikel ihrer Printausgabe Geld zu verlangen. Bis Ende des Jahres will die SZ ihr Angebot umgestalten.
Noch nicht entschieden haben bisher viele Anbietern, welches Bezahlsystem sie verwenden wollen. Neben traditionellen Abonnements stehen auch Prepaid- oder Micropayment-Verfahren zur Auswahl. Beim Prepaid-Verfahren wird vorab eine Karte gekauft, deren Codenummer einen bestimmten Betrag abdeckt, Micropayment basiert auf einem speziellen Konto bei einem Onlineanbieter, der regelmäßig Rechnungen stellt. Für die deutschen Zeitschriftenverlage hat jetzt der Verband deutscher Zeitschriftenverleger seinen Mitgliedern bestimmte Anbieter von Bezahlsystemen vorgeschlagen, einer von Ihnen ist etwa das Unternehmen Firstgate. sw

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