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Immer mehr Software online verkauft - Videoload öffnet sich

05.03.2008 | 09:29 Uhr |

Downloads aus dem Internet gewinnen als Vertriebskanal für Software stark an Bedeutung: 2007 verkauften deutsche Unternehmen Anwendungen im Wert von 81 Millionen Euro online, ein Plus von 42 Prozent.

In einem stagnierenden Gesamtmarkt stieg der Anteil heruntergeladener Software von 19 Prozent (2006) auf 27 Prozent, berichtete Softwareload am Dienstag auf der CeBIT in Hannover. Die Telekom-Tochter berief sich auf eine Erhebung der GfK Media Scope.

Neben der Versandbestellung über das Internet und dem klassischen Verkauf über die Ladentheke hätten sich Downloads als wesentlicher Vertriebskanal etabliert, so Softwareload. Wesentlicher Treiber dieser Entwicklung sei die zunehmende Verbreitung von schnellen Internet-Anschlüssen. Neben der absoluten Zahl stieg auch der durchschnittlich gezahlte Preis - dies sei auf den zunehmenden Verkauf höherwertiger Titel zurückzuführen. Der Markt für Download-Software stellt sich bislang relativ heterogen dar. Ein großer Teil der Anwendungen werde auf den Seiten der Hersteller erworben, berichtete Softwareload. Das Unternehmen selbst ist nach eigener Darstellung die Nummer zwei in Deutschland, hinter dem Sicherheitssoftware-Hersteller Symantec.

Auch im beim digitalen Videoverleih will die Telekom ihren Marktanteil vergrößern: Die Tochterfirma Videoload hat sich für Kunden anderer Internetanbieter geöffnet. Sie können ab sofort per Einzelabruf auf 2.600 Filme zugreifen, davon 100 in hochauflösender Qualität. Bislang war das Leihangebot, anders als der Kaufbereich, Telekom-Kunden vorbehalten. Mit zwei Vorpremieren will Videoload die Vermarktung anheizen. Die US-Filme "Jackass 2.5" und "10 000 B.C." sind einige Tage vor dem offiziellen Verleih in den Videotheken erhältlich. (dpa)

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