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In 24 Tagen um die Welt: 4. Dezember

04.12.2005 | 00:00 Uhr |

Auf unserer Tour durch die Zeitzonen der Welt landen wir heute in Brasilien – und zwar auf Firmenkosten. Denn wo sonst könnte man mehr über das Netzwerkprotokoll SMB lernen als in einer der zahlreichen Samba-Schulen in der Sechs-Millionen-Stadt Rio de Janeiro...

Samba-Tänzerin
Vergrößern Samba-Tänzerin

Festland – endlich Festland! Nach zwei Tagen auf mehr oder weniger hoher See sind wir bei unserer Reise um die Welt heute an der amerikanischen Küste angekommen. Vom 704 Meter hohen Corcovado heißt uns die Christus-Statue in Rio de Janeiro Willkommen und wir drehen unsere Uhren wieder um eine Stunde zurück. Die Differenz zur Weltzeit beträgt jetzt drei Stunden. Technisch interessiert, wie wir Mac-Anwender sind, schauen wir gerne über den eigenen Tellerrand und beschäftigen uns heute mit dem Server Message Block Protokoll (SMB) zur Netzwerkkommunikation zwischen Windows- und Unix-Systemen, das neben Windows auch von der freien Software Samba beherrscht wird. Nur der Mac-OS-X-eigene Netzwerkclient kommt da gerne aus dem Takt. Aber idealerweise ist ja gerade in Rio die Konzentration von Samba-Schulen extrem hoch – eine gute Gelegenheit für IT-Fachleute wie uns berufsbedingte Weiterbildungskosten und steuerlich abzugsfähige Spesen zu verursachen. Das Leben kann so schön sein...

Blick vom Zuckerhut auf Rio de Janeiro
Vergrößern Blick vom Zuckerhut auf Rio de Janeiro

Es ist übrigens Hochsommer in Rio, nach dem Abstecher an den südlichen Polarkreis von gestern eine willkommene Gelegenheit, sich an der Copacabana in der Sonne aufzuwärmen und den Reiz der Sechs-Millionen-Stadt vom Wasser aus zu erleben. Der gleichnamige Stadtteil ist auch heute noch eine der besseren Adressen der Metropole, die 1960 ihren Status als Hauptstadt zugunsten der im Binnenland errichteten neuen Hauptstadt Brasilia abgeben musste.

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