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In 24 Tagen um die Welt: 8. Dezember

08.12.2005 | 00:00 Uhr |

Diesmal sind Sie live dabei: Erleben Sie, wie das Macwelt-Adventskalenderteam die Grenze zur Mountain Time überquert und dabei eine Rätselfrage ausknobelt, die an den heutigen 25. Todestag von John Lennon erinnert

Mountain Time
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Kein Schiff und kein Flugzeug brauchen wir heute, um von der einen Zeitzone (Central Standard Time) in die nächste (Mountain Time) zu gelangen. Bloß ein Auto – am besten eins mit Tempomat. Vor über einer Stunde haben wir Bismarck, die Hauptstadt des US-Bundesstaats North Dakota, in Richtung Westen verlassen und rollen auf der Interstate 94 in Richtung Montana. Die Fahrt ist ausgesprochen ereignisarm, kaum Verkehr. Unser Ziel ist der Theodore Roosevelt National Park in den Badlands im äußersten Westen von Nord-Dakota.

Einsamer Westen
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Glücklicherweise hat der Mietwagen ein Autoradio samt eines iPod-Interfaces. So kann sich unser Lieblingsspielzeug wieder mit Energie aufladen und unsere Ohren mit Beatles-Songs von dem akustischen Einerlei auf der Interstate 94 ablenken. „Can’t buy me love“, „Help!“ und „Yellow Submarine“ schallen aus den Lautsprechern und beim Mitsingen – der Wagen fährt dank Tempomat fast von alleine – verpassen wir beinahe den Zeitzonenwechsel. Hier in der Mitte von Nirgendwo (um genau zu sein im westlichen Drittel von Morton County) steht am Straßenrand ein Hinweisschild, dass von nun an Mountain Time gilt. Also rechts ran an den Straßenrand, einmal kurz zurückgesetzt, aussteigen und fröhlich mit den Beinen in zwei unterschiedlichen Zeitzonen stehen. Das ist fast so aufregend wie damals im Grundschulalter beim Dänemarkurlaub am Skagerrak: mit einem Bein in der Nordsee, mit dem anderen in der Ostsee.

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