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In-App-Käufe: Apple schließt Vergleich mit FTC

16.01.2014 | 10:00 Uhr |

Apple hat einem Vergleich mit der US-Handelsbehörde Fair Trade Commission (FTC) zugestimmt, der unter anderem eine Rückzahlung in Höhe von 32,5 Millionen US-Dollar an Eltern vorsieht, deren Kinder In-App-Käufe ohne ihre Zustimmung tätigen konnten.

Erste Beschwerden gegen Apple wurden bereits im Jahr 2010 eingereicht, Kindern konnten seinerzeit hunderte oder gar tausende US-Dollar für In-App-Käufe ausgeben. Apple hatte seinerzeit im App Store die Funktion, dass nach einem Kauf innerhalb der nächsten 15 Minuten keine erneute Passworteingabe gefordert war - was so manches iTunes-Konto weit stärker als erwartet belastete. Apple hat zwar dieses Feature schon im März 2011 deaktiviert, der Vergleich mit der FTC schreibt dem Anbieter jedoch nun vor, das System der In-App-Käufe zu überarbeiten. Apple müsse seine Praktiken zur Rechnungsstellung klarer beschreiben und Informationen über alle In-App-Käufe besser ausweisen. Kunden können auch jederzeit ihre Zustimmund zu In-App-Käufen zurückziehen. Zudem verpflichtet sich Apple, geschädigten Eltern in den USA 32,5 Millionen US-Dollar oder mehr zurück zu zahlen, die betroffenen Kunden wird Apple bis Ende März informieren.

Der Vergleich muss noch 30 Tage öffentlich aushängen , gibt es keinerlei Einwände, wird er dann rechtsgültig.

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