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In Bildern: Das Macbook Air 2013 zerlegt

12.06.2013 | 14:17 Uhr |

Mehr Akkulaufzeit, viel schnellere SSD, neuer Prozessor, Turbo-Wlan: Wir zeigen die internen Details, die die neuen Macbook Air besser machen.

Die Reparatur-Profis von iFixit sind für ihre Teardowns bekannt. Dabei kommen die Einzelheiten ans Licht, die Apple bei seinen Vorstellungen manchmal verschweigt. Auch das neue Macbook Air haben sie nicht verschont. Unsere Bildergalerie mit Bildmaterial von iFixit zeigt jedes Detail des Innenlebens des Macbook Air. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Apple nicht nur mit OS X Mavericks auf der Software-Seite an der längeren Akku-Laufzeit geschraubt hat. Der aktuelle Akku ist auch gleich noch größer als zuvor, dafür ist die SSD-Platte geschrumpft.

Dabei setzt Apple auf den Anschluss wie im nächsten Mac Pro: PCIe statt SATA sollte für die Geschwindigkeitssteigerung bedingt durch schnellere Schreib- und Leseraten gegenüber dem Vorgänger aus dem Jahr 2012 von 45 Prozent sorgen. Gleichzeitig mit der neuen Generation von Intel-Chips hat Apple auch einen anderen Typ vom Arbeitsspeicher eingebaut: LPDDR3 statt DDR3L im Vorgänger-Modell. Die nominelle Geschwindigkeit ändert sich dabei nicht, der neue Arbeitsspeicher ist aber sparsamer beim Energieverbrauch. Auch die nächste Revolution des Wlan-Standards kann Apple nicht mehr überraschen: der Airport-Chip unterstützt bereits das schnellere Wlan 802.11ac. Die Offline-Diktierfunktion von Mavericks und Facetime-Telefonate dürften damit jetzt besser klappen - das neue Macbook hat jetzt ein duales Mikrofon, ähnlich wie es seit jeher im iPhone verbaut wird.

Die neue Generation der Haswell-Chips ist niedriger getaktet als noch die Ivy-Bridge-Modelle vom Vorjahr: das aktuelle Macbook Air kommt in der Standard-Ausstattung mit Intel Core i5 1,3 GHz, das ein Jahr ältere Macbook Air war noch mit 1,8 GHz getaktet. Allerdings bleibt die oberste Geschwindigkeitsgrenze gleich: der Turbo Boost sorgt für die Steigerung auf 2,6 GHz.  Mit dazu kommt die integrierte Grafikkarte HD 5000. In dem Vorgänger war Intels HD 4000 verbaut. Die neue Grafikkarte Iris, die Intel letzte Woche vorgestellt hat, liefert der Hersteller mit seinen High-End-Chips für Notebooks, in den Macbooks kommt dagegen die Chip-Serie U (also Ultrabook-Chips) zum Einsatz.

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