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In Frankreich droht dem iPhone das Aus

08.10.2007 | 10:22 Uhr |

Apples iPhone-Deal mit der France Telecom-Tochter Orange steht anscheinend auf sehr wackeligen Beinen und droht zu scheitern.

Trotz der im September in Paris abgehaltenen Apple Expo kam Steve Jobs auf seiner Europareise über London und Berlin nicht in Frankreich vorbei, um eine Markteinführung jenseits des Rheins zu verkünden. Dafür verantwortlich sollen laut der französischen Tageszeitung Les Echos rechtliche Schwierigkeiten sein, die nun zu Spannungen zwischen den Orange und Apple führen. Ein französische Gesetz verlange, dass es das iPhone alternativ auch ohne Vertragsbindung zu kaufen geben müsse. Damit aber geht für France Telecom die Exklusivität verloren, für die die Telefongesellschaft laut ungenannten Quellen bis zu 30 Prozent Gewinne durch die iPhone-Verträge abführen muss. Es bestehe das Risiko, dass Apple auf die Markteinführung in Frankreich verzichte.

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