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In der Pipeline: Eine Brennstoffzelle von Microsoft

16.04.2007 | 13:03 Uhr

Die New Yorker Firma Medis Technology hat im Auftrag von Microsoft die kommerzielle Produktion eines mobilen Ladegeräts auf Basis einer Brennstoffzelle begonnen.

Medis Powerpack
Vergrößern Medis Powerpack
© medis

Am vergangenen Freitag hat die Company die ersten Ladegeräte mit Microsoft -Logo produziert, gab Robert Lifton, CEO von Medis Technologies Ltd . bekannt. Dabei handle es sich nicht nur um den ersten kommerziellen Verkauf des Produkts "24/7 Power Pack". Soweit er informiert sei, würden damit auch branchenweit erstmals Brennstoffzellen für Privatkunden in größeren Stückzahlen verkauft, erklärte Lifton.

Brennstoffzellen erzeugen Strom über eine chemische Reaktion, wobei üblicherweise Methanol oder Wasserstoff verwendet werden. Im Gegensatz dazu setzt Medis ein Gemisch aus mehreren Alkaliverbindungen ein, die mit dem Luftsauerstoff reagieren.

Da die Zellen aktuell noch zu groß sind, um in Handys oder MP3-Player zu passen, kommen sie dort als Ladegeräte zum Einsatz, wo es keine Steckdose gibt.

Angaben über die von Microsoft georderte Anzahl von Brennstoffzellen und deren Einsatzort machte Medis nicht. Mit am wahrscheinlichsten ist, dass die Gates-Company das Powerpack als Ladegerät für den kürzlich herausgegebenen Music-Player "Zune" anbieten will. Daneben würde es sich auch für Windows-basierende PDAs oder Smartphones eignen. (mb)

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