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Infineon-Korruptionsskandal: Ermittlungen dauern an

10.04.2006 | 10:13 Uhr

In der Korruptionsaffäre bei dem Chiphersteller Infineon dauern die Ermittlungen gegen den Sponsorenvermittler Udo Schneider an. Zu einem Bericht des Magazins "Focus", wonach bereits Anklage erhoben worden sei, äußerte sich die Staatsanwaltschaft München nicht.

Nach Angaben des Magazins werden Schneider Bestechung, Untreue und Beihilfe zur Untreue vorgeworfen. Schneider hatte bereits Ende Januar ein Teilgeständnis abgelegt.

Die Ermittler werfen ihm vor, Infineon mit Hilfe fingierter Veranstaltungs-Rechnungen und einbehaltener Sponsorengelder um insgesamt rund eine Million Euro geschädigt zu haben. Schneider soll im Jahr 2003 einen Agenturvertrag mit Infineon geschlossen haben, in dem er im ersten Jahr 450.000 und im Folgejahr 500.000 Euro für Beratung und Sponsoring-Management erhalten sollte. (dpa/hal)

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