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Infineon soll an die Börse - oder verkauft werden

15.11.2005 | 11:15 Uhr |

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Der Vorstand des Münchner Halbleiterherstellers Infineon favorisiert einem Zeitungsbericht zufolge für seine Speicherchip-Sparte einen Börsengang im kommenden Jahr. Das berichtet die "Financial Times Deutschland" unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise. Alternativ kämen für den größten europäischen Chiphersteller auch noch weitere Optionen wie ein Verkauf in Frage.

Heißer Kandidat wäre hierfür nach einer Analyse der US-Investmentbank Needham & Co der Mitbewerber Micron Technology. An die taiwanesische Nanya ginge die Speicherchipproduktion im Rest der Welt, auch das Werk in Dresden. Medienberichten zufolge wird der Aufsichtsrat am Donnerstag zusammenkommen. Am Freitag legt das Unternehmen Quartalszahlen vor.

Zurzeit fänden Gespräche zwischen Vorstand und Aufsichtsratsmitgliedern statt, um die Modalitäten einer Ausgliederung festzuklopfen. Angepeilt sei, die Speichertochter "um den Frühsommer herum" an die Börse zu bringen, schreibt die FTD. (dpa)

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