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Informationen für Cube-Upgrading

31.03.2005 | 17:41 Uhr |

Lesen sie Hier Tipps & Tricks zum Stromsparen sowie einen Test der Cube-Traumkarte Connect3D Radeon 9200 und eine Bastelanleitung für ein Cube-Superdrive.

Kühlung und Strom im Cube

Achtung: Wenn Sie zusätzlich zum CPU- und Laufwerksupgrade eine modernere Grafikkarte die mehr Strom verbraucht einsetzen können wir nicht für einen stabilen lüfterlosen Betrieb garantieren. Problemlos funktionieren sollten alle von Apple verkauften Cube-Karten (Rage128, Geforce2mx, Original Radeon) und höchstwahrscheinlich die sehr stromsparende Radeon 7000. Alle anderen Cube-fähigen Karten (Radeon 7500/8500/9000/9200/9800 und Geforce 3) benötigen mehr Strom, so dass zusätzliche Maßnahmen getroffen werden müssen:

Generelles

• Bei einer Temperatur über 70 Grad nimmt die Lebensdauer von Elektronikkomponenten exponentiell ab. Das heisst: Selbst wenn es funktioniert kann der Spass also schon nach wenigen Monaten vorbei sein wenn es zu warm ist. Um die 60 Grad sollten ungefähr angestrebt werden. Grafikchips können zwar heißer werden als CPUs, aber auch hier gilt: Je kühler desto besser.

• Stromverbrauch und Temperatur sind voneinander abhängig: Je höher die Temperatur, umso höher der Widerstand und umso höher der Stromverbrauch. Das bedeutet, dass ein kühlerer Cube auch weniger Strom verbraucht.

• Kernproblem ist das direkt neben der Grafikkarte liegende DC/DC-Board, auch VRM (Voltage Regulator Module) genannt. Es (beziehungsweise die Spannungswandelnden FETs (Field Effect Transistor) darauf) ist fast immer die erste Komponente, die bei zu umfangreichem Cube-Upgraden den Geist aufgibt, deshalb sollte sein Wohlergehen uns besonders am Herzen liegen. Das DC/DC-Board ist der Spannungswandler, der aus der 28-Volt-Spannung des Netzteils die verschiedenen im Cube benötigten Spannungen (3,3 Volt, 5 Volt und 12 Volt) erzeugt. Wenn zuviel Strom davon gezogen wird werden die FETs heiss. Dies erhöht ihren Widerstand, was die Wärme wiederum weiter steigert. Bei über 125 Grad Celsius kann der FET dann ausser Kontrolle geraten und durchbrennen, ein durchgebrannter FET leitet die vollen 28 Volt des Netzteils auf die 5-Volt-Komponenten im Cube weiter, was den ganzen Cube inklusive der Peripherie sehr wahrscheinlich zerstört.

Giga Designs bietet als erster Hersteller ein einzelnes VRM an, das mehr Strom liefert als das Originalmodul. Zusätzlich bietet dieses Modul Platz für "große" Grafikkarten. Lesen sie einen Test des Moduls in der nächsten Macwelt.

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