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Equinux Songgenie 1.0.1

02.04.2009 | 16:00 Uhr |

Songgenie erstellt aus einem Teil des Lieds einen "Fingerabdruck" und vergleicht diesen mit einer Datenbank. Ist das entsprechende Lied identifiziert, wird das Ergebnis angezeigt und kann für den entsprechenden Titel, Interpreten, dem Album oder alles drei übernommen werden.

Das funktioniert in unserem Test ausgezeichnet und zwar nicht nur für normale CD-Ripps, sondern auch für selbst erstellte Sampler oder Downloads. Sogar bei CD-Ripps, bei denen versehendlich die Pause mit kopiert wurde. Für Mainstream-Musik ist die Erkennung sehr hoch, bei unserem Test in den Genres Pop, Rock, Electronic und Jazz, liegt sie bei nahezu 99 Prozent. Die Erkennungsrate ist nur so gut wie die Datenbank dahinter. Diese wird zwar permanent erweitert, für exotische Musik und Klassik, kann die Erkennungsrate aber geringer ausfallen.

Bei mehreren Treffern eines Liedes, wird immer dessen Erstveröffentlichung genannt, eine Auswahl ist nicht möglich. Was leider nicht gefunden wird, ist das Jahr der Veröffentlichung und das Genre. Das ganze ist unter einer benutzerfreundlichen und übersichtlichen Oberfläche verpackt, die Verwandtschaft zu Coverscout aus gleichem Hause ist unverkennbar. Alles wird in einem Fenster angezeigt und durch die schwarze Farbe wirkt es sehr professionell. In drei Spalten werden der Titel, Interpret und das Album angezeigt, sowie darüber der ausgewählte Titel mit Cover. Das Cover wird auch in der Spalte des Titels eingeblendet. Mit Doppelklick auf einen einzelnen Titel startet die Suche, korrekte Angabenwerden mit einem grünen Haken, Vorschläge in einem blauen Pfeil präsentiert. Bei Klick auf einen einzelnen Vorschlag wird nur dieser und wenn man alle Vorschläge übernehmen möchte, wählt man "Zuweisen".

Empfehlung

Es macht richtig Spaß sich auf die Suche nach Datenleichen in der eigenen Musikbibiothek zu machen. Die Trefferquote ist erstaunlich hoch für Mainstream-Musik und der Umgang mit den Treffern geht leicht von der Hand. Sehr schön ist es auch, dass man nicht auf die iTunes-Bibliothek angewiesen ist, so lassen sich die Ordner mit der Musik frei Wählen. Das darf dann auch gerne der Musik-Server oder NAS sein. Was fehlt ist ein Mechanismus, der die geänderten Lieder automatisch in iTunes aktualisiert. tb

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