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Initiative warnt vor vermeintlichen Expertenforen im Internet

26.07.2006 | 12:45 Uhr |

Die Verbraucherschutz-Initiative «no abuse in internet» (naiin) hat vor dem unbedachten Gebrauch von Informationen in vermeintlichen Expertenforen im Internet gewarnt.

Gesundheitstipps zu befolgen zum Beispiel könne geradezu lebensgefährlich sein, sagte naiin-Geschäftsführer Dennis Grabowski am Dienstag in Berlin. Ratgeber in den Foren seien überwiegend keine Experten auf den Fachgebieten. Deutsche nutzen das Internet laut der von Unternehmen der Internet-Wirtschaft gegründeten Organisation meist, um Informationen zu sammeln. Internet-Nutzer sollten auch beim Mail-Kontakt und beim Chatten dem Gegenüber «mit einem gesunden Maß an Misstrauen» begegnen. Foren gebe es zum Beispiel auch zu sensiblen Themen wie Selbstmordgedanken, Magersucht und Stalking. Das Internet könne hilfreich sein bei der Suche nach Vorabinformationen oder Ansprechpartnern. Die Beratung selbst aber sollte in einem persönlichen Gespräch außerhalb des Internets erfolgen, riet die Organisation. Die Initiative «no abuse in internet» wurde im August 2000 gegründet und kämpft seither nach eigenen Angaben gegen Internet-Kriminalität. (dpa)

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