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Neue Instagram-AGB sorgen für Ärger

18.12.2012 | 11:50 Uhr |

Facebook hat den Fotodienst Instagram für eine Milliarde Dollar gekauft. Jetzt verärgert der Anbieter die Nutzer mit neuen Nutzungsbedingungen. Instagram will die hochgeladenen Fotos auch weiterverkaufen dürfen.

Als Facebook Instagram vor einigen Monaten kaufte , sorgte das bereits für Kritik von Nutzern. Jetzt sehen sich manche bestätigt. Zum 16. Januar 2013 will Instagram die Nutzungsbedingungen ändern. Besonders ein Absatz stört die aufgebrachten Nutzer: "You hereby grant […] transferable, sub-licensable , worldwide license." Das ist neu. Bisher hatte Instagram zwar ein Nutzungsrecht an den Fotos – sonst könnten sie diese nicht veröffentlichen – weiterverkaufen oder übertragen konnten sie dieses Nutzungsrecht aber nicht.

Auf Twitter reagieren Nutzer gespalten. Manche kündigen an, ihr Konto bei Instagram löschen zu wollen , andere wundern sich über die viele Aufregung. Wer Instagram jetzt verlassen will, kann dies über diesen Link beantragen . Konten, die nach dem 16. Januar noch existieren, akzeptieren die neuen Nutzungsbedingungen. Eine Erklärung, an wen oder wofür Instagram Nutzerbilder verkaufen könnte, gibt es vom Unternehmen nicht. Bisher hatte Instagram noch kein Geschäftsmodell. Der Dienst ist kostenlos und spielte auch keine Werbung ein.

Info: Neue Nutzungsbedingungen

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