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Intels Ivy Bridge E auf 2. Halbjahr 2013 verschoben

20.03.2012 | 05:31 Uhr |

Die aktuellen Sandy-Bridge-E-Prozessoren für den Sockel 2011 werden nach einer aktuellen Roadmap von Intel noch über ein Jahr lang nicht abgelöst.

Bereits bei den normalen Ivy-Bridge-Prozessoren mit vier und weniger CPU-Kernen hatte Intel den ursprünglichen Veröffentlichungstermin verschoben und wird die ersten Modelle nach letzten Informationen wohl erst am 29. April vorstellen.

Die Extreme-Versionen dieser Prozessoren mit sechs oder acht Kernen für den Sockel 2011, der momentan nur von den Sandy-Bridge-E-CPUs verwendet wird, hat Intel laut einer Meldung von XbitLabs noch weiter nach hinten verschoben und plant deren Einführung erst nach dem 1. Halbjahr 2013. Besitzer eines aktuellen Sockel 2011-Systems müssen also mindestens bis zu diesem Zeitpunkt auf die verbesserten Ivy-Bridge-Prozessoren verzichten.

Haswell, die nächste neue Intel-CPU-Architektur mit Strukturgrößen in 22 Nanometern, wird laut der Roadmap sogar vorher veröffentlicht und könnte dann je nach Leistung die Extreme-Versionen von Ivy Bridge mehr oder weniger hinfällig werden lassen. Da Konkurrent AMD im absoluten High-End-Bereich seit einiger Zeit nicht mehr mithalten kann, steht Intel auch nicht unter Druck, entsprechende Prozessoren so schnell wie möglich auf den Markt zu bringen.

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