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Macwelt 3/06 ab 1.2. am Kiosk

01.02.2006 | 07:56 Uhr |

Der neue iMac mit Intel-Prozeesor ist immer noch ein iMac, stellt Macwelt für Ausgabe 3/06 fest. Welche Probleme der Intel-Switch aufwirft und welche Leistungen das Mac Book Pro verspricht, klärt der ausführliche Schwerpunkt zur Macworld Expo im neuen Heft. Auf CD: Vollversion Canvas 8 und Public Beta Xpress 7.

Macwelt 3/06
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Es gibt Menschen, die können andere allein durch ihr Charisma zu Höchstleistungen antreiben. Steve Jobs ist so einer: Er lässt Phil Schiller von einem Podest springen oder, wie neulich, Intel-Chef Paul Otellini als weißen Intel-Bunny einer Rauchwolke entsteigen. Und, wichtiger noch, er schafft es, dass seine Ingenieure und Entwickler innerhalb eines halben Jahres ein komplettes Betriebssystem und ein gutes Dutzend Applikationen von einer Prozessorplattform auf eine andere umstellen, die es zu allem Überfluss noch gar nicht gibt.

Die rekordverdächtig kurze Entwicklungszeit der neuen iMacs mit Intel-Prozessor ist eine Meisterleistung, die vielen Mitarbeitern von Apple schlaflose Nächte und lange Arbeitswochenenden beschert haben dürfte. Man stelle sich allein die Qualitätssicherung vor: Die Beta-Version einer neuen Software auf einem halbfertigen Betriebssystem, das auf einem Prozessor-Prototyp läuft. Was für ein Alptraum - und welch eine Leistung, das alles rechtzeitig fertig zu stellen und sogar auszuliefern.

Ob dieser Vorgeschichte ist es um so erstaunlicher, dass die neuen iMacs mit Core-Duo-Prozessor keineswegs wie zusammengeschraubte Billig-PCs Marke Eigenbau daherkommen. Im Look-and-Feel bemerkt man keinen Unterschied zu G5-iMacs, das System läuft stabil und zeigt lediglich durch drastisch verkürzte Startzeiten, dass es auf einem neuen Prozessor sitzt. Wenn man es nicht wüsste, man würde von der neuen Plattform rein gar nichts bemerken.

Erst der zweite Blick zeigt die Schwächen der neuen iMacs. Profi-Applikationen, die nicht auf Intel angepasst sind, laufen langsam. Apples eigene, für Intel angepasste Software zeigt hier und da deutliche Leistungseinbußen und läuft ansonsten trotz doppeltem Prozessorkern nirgends wirklich dramatisch schneller. Im Vergleich mit einem Dual-Core-G5-Prozessor chancenlos, wird der Intel Core Duo seine Stärken erst in den Mac Books beweisen, die gegenüber G4-Powerbooks sicher drastisch an Leistung zulegen werden. Sind dann noch die Kinderkrankheiten überwunden, steht "dem besten Mac aller Zeiten" wirklich nichts mehr im Wege.

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