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Intel-Restrukturierung: Abwarten bis Juli

23.06.2006 | 10:47 Uhr

Der Konzern will vorerst das defizitäre Geschäft mit Kommunikations-Chips in die schwarzen Zahlen bringen.

Es wird noch etwas dauern, bis Intel seine angekündigten Restrukturierungspläne präzisiert. Dass dies vor der im Juli anstehenden Veröffentlichung der Quatalszahlen geschehen werde, sei unwahrscheinlich, sagte Firmenchef Paul Otellini in Irland. Der Chipkonzern hatte im April eine Umstrukturierung angekündigt, mit der auf die zuletzt schwachen Zahlen reagiert werden soll. Der Wettbewerbsdruck durch den kleinen Rivalen AMD hatte sich in den letzten Quartalen erhöht, Intel musste Marktanteile abgeben.

Gerüchten zufolge plant der Konzern Entlassungen im großen Stil, zudem soll das Kommunikationsgeschäft zur Disposition stehen. Otellini wollte dies nicht bestätigen: Aktuell sei geplant, das Flash-Business profitabel zu machen. Wenn dies gelungen ist, werde er eine "eine Flasche Champagner öffnen". Vorerst eröffnete Otellini in dieser Woche eine neue Chip-Fabrik in Irland. Die Fab 24-2 produziert als dritte Fertigungsanlage Intels im modernen 65-Nanometer-Verfahren. (ajf)

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