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Intel bereitet sich auf EU-Anhörung vor

10.03.2008 | 13:12 Uhr |

Der Chip-Hersteller Intel muss sich in dieser Woche einer Anhörung der EU-Kommission zu seinen Wettbewerbspraktiken stellen.

Die EU wirft dem Unternehmen vor, mit unlauteren Mitteln den Konkurrenten AMD aus dem Markt zudrängen. So soll Intel PC-Herstellern hohe Rabatte eingeräumt haben, wenn sie den Hauptanteil ihrer x86-Chips bei Intel einkauften. Weiterhin habe Intel PC-Hersteller gezwungen, die AMD-Versionen ihrer Rechner erst später auf den Markt zu bringen. Auch Server-Chips habe Intel weit unter Wert an Großkunden wie Universitäten und Behörden verkauft. Intel muss im schlimmsten Fall eine Geldstrafe in Höhe von zehn Prozent des Jahresumsatzes befürchten. Ein weiterer Kartellprozess, in dem Intel und Handelpartner wie Mediamarkt angeklagt sind, AMD-Rechnern schlechtere Präsenz im Verkauf gewährt zu haben, steht diese Woche nicht zur Verhandlung.

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