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Intel bleibt optimistisch

18.04.2001 | 00:00 Uhr |

Der weltgrößte Chiphersteller Intel ist trotz
eines Umsatz- und Gewinneinbruchs auch in Europa für den Rest des
Jahres optimistisch gestimmt. «Zwar ist die Unsicherheit in der
Branche weiterhin relativ groß», sagte Eckart Baum, Intel-
Vertriebsleiter Zentraleuropa, am Mittwoch der dpa in München. Im
März sei der Trend aber bereits deutlich positiver gewesen. Gerade
bei Unternehmen gebe es angesichts der Investitionszurückhaltung in
den letzten Monaten einen gewissen Nachholeffekt. Daher rechne er im
für Intel wichtigen PC-Markt mit einer Stabilisierung.

Im ersten Quartal habe sich das Geschäft in Deutschland und Europa
etwa wie im Konzern weltweit entwickelt, sagte Baum. Intel hatte von
einem Umsatzrückgang im ersten Quartal um 16 Prozent auf 6,7
Milliarden Dollar und einem Gewinneinbruch um 82 Prozent auf 485
Millionen Dollar (1,1 Mrd DM/550 Mio Euro) berichtet.

Es gebe Anzeichen, dass sich Europa und Deutschland von der
schwachen Konjunktur in den USA in diesem Jahr etwas abkoppeln
könnten. Zum einen verzeichne man derzeit ein Ende des
Abschreibungszyklus, sagte Baum. Auch die Umstellung auf den Euro
könne zu einer Sondernachfrage führen. Eher skeptisch ist Baum für
den Kommunikationssektor. Bei Handys gebe es noch immer hohe
Lagerbestände. Eine Erholung sei hier erst im späten zweiten Halbjahr
zu erwarten. Trotz der jüngsten Einbußen seien Entlassungen in
Deutschland und Europa nicht geplant, betonte Baum. Es könne aber
sein, dass freie Stellen erst einmal nicht mehr neu besetzt würden. dpa

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