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Intel inside

24.05.2005 | 09:40 Uhr |

Das Wall Street Journal berichtet, Apple stünde kurz vor der Entscheidung, mit Intel zu kooperieren. Völlig unklar ist, ob dies das Ende von Motorola- und IBM-Chips in den Mac bedeutet.

Jobs sieht Intel als Alternative
Vergrößern Jobs sieht Intel als Alternative

Apple wird für seine Macintosh-Computer nach Medienberichten möglicherweise schon bald Chips von Intel verwenden. Der Computerhersteller stehe kurz vor einer Entscheidung zu Gunsten des weltgrößten Chipherstellers, berichtete das Wall Street Journal am Montag in seiner Online-Ausgabe. Die Zeitung beruft sich dabei auf Äußerungen zweier leitender Angestellter aus der Industrie.

Der Einsatz von Intel-Chips könnte für Apple ein weiterer wichtiger Schritt in den Massenmarkt sein, den der iPod-Hersteller zuletzt mit seinem Mac Mini adressiert hatte. Künftig könnten Apples Macintosh-Systeme auch preislich mit Produkten etwa des Computerherstellers Dell konkurrieren, spekuliert die Zeitung. Möglicherweise ließe sich dann auf Macintosh-Rechnern auch Microsofts Betriebssystem Windows installieren.

Gerüchte über einen entsprechenden Partnerwechsel hat es in der Vergangenheit immer wieder gegeben. Eine unmittelbar bevorstehende Einigung wurde von beiden Unternehmen jedoch offiziell bislang nicht bestätigt. Ob eine Entscheidung für Intel auch das Ende der Kooperation mit IBM bedeuten würde, ist dem ´Wall Street Journal zufolge bislang noch nicht sicher.

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