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Intel liefert High-End-Chip Itanium 2 aus

01.07.2003 | 10:48 Uhr |

Intel will mit einem neuen Modell seines "Itanium"-Chips die eigene Position im lukrativen Markt der Unternehmens-Server weiter ausbauen.

Der weltgrößte Chiphersteller startete offiziell am Montag in Santa Clara (Kalifornien) die Auslieferung des neuen "Itanium 2"-Prozessors, der vormals unter dem Codenamen "Madison" bekannt war. Große Hersteller wie IBM, Dell und Hewlett-Packard werden Server mit Intels Itanium-Prozessor vermarkten, teilte das Unternehmen mit.     Mit dem "Itanium 2" macht Intel vor allem Unternehmen wie IBM und Sun Microsystems Konkurrenz. Der Prozessor soll um bis zu 50 Prozent leistungsfähiger sein als sein Vorgänger. Zugleich stellte Intel den neuen 32-Bit-Prozessor "Intel Xeon MP" vor.     Server sind Hochleistungs-Computer, die zum Beispiel Internet- Portale oder umfangreiche Datenbanken in Unternehmen verwalten. Mit seiner so genannten 64-Bit-Architektur ist der Itanium-Chip speziell für schnelle und rechenintensive Aufgaben sowie die Verwaltung sensibler Geschäftsabläufe ausgerichtet. Nach Angaben von Intel sind mehr als 85 Prozent aller Server weltweit mit Intel-Chips ausgestattet.     Mit den Itanium-Prozessoren hat Intel jedoch nach Einschätzung von Analysten bislang nicht die erhofften Absatzzahlen bei Unternehmenskunden erreicht, berichtet die Wirtschaftsnachrichten- Agentur "Bloomberg". Das Marktforschungsinstitut Gartner erwartet dem "Wall Street Journal" zufolge einen Absatz von rund 25 500 Stück im Jahr 2004, gegenüber 4,7 Millionen verkauften 32-Bit-Prozessoren.

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