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Intel muss in Korea 25 Millionen Dollar Strafe zahlen

05.06.2008 | 16:25 Uhr |

Die koreanische Kommission für fairen Handel hat Intel eine Strafe von 25 Millionen US-Dollar auferlegt.

Die Begründung der Strafe lautet: Missbrauch einer dominanten Marktposition. Dies berichten unsere Kollegen der Macworld UK . Dabei handelt es sich um die gleichen Vorwürfe , denen sich Intel auch in Europa stellen muss. Der Hersteller habe den freien Handel durch Rabatte behindert, mit denen er Konkurrent AMD auf unfaire Weise benachteiligt hätte. Intel ist laut ihres Anwalts Bruce Sewell "nicht glücklich" über die Strafe.

Der Hersteller will das Bußgeld -ungerechnet rund 16 Millionen Euro - jetzt gerichtlich anfechten. "Vor einem Gericht mit einem echten Richter haben wir bessere Chancen und es ist unser Recht dies zu tun", so Sewell. Am Donnerstag will die Kommission eine Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse präsentieren. Die vollständigen Ergebnisse sollen in einigen Wochen gezeigt werden. Die Ermittlungen begannen bereits 2005. Laut der Kommission hat Intel koreanischen Herstellern wie Samsung Rabatte angeboten, wenn sie dafür keine Komponenten von Konkurrent AMD verwenden.

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