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Intel präsentiert aktuelle Prozessor-Pläne, Update: mit Kommentar von Christian Möller

21.03.2014 | 09:52 Uhr |

Intel nutzt die derzeit stattfindende Game Developer Conference, um einen Blick auf die Zukunft der eigenen Prozessoren zu werfen. Das lässt Rückschlüsse auch auf künftige Macs zu.

Zwar sind nicht alle angekündigten Prozessoren von Intel für Spieler gedacht, dennoch wählte der Hersteller die derzeit stattfindende Game Developer Conference zur Enthüllung der eigenen Zukunftspläne. Demnach setzen die kommenden Core-i7-Chips auf die Haswell-Technologie , bieten jedoch im Vergleich zu den aktuellen Spitzenmodellen gleich acht Kerne.

Änderungen im Design machen es jedoch nötig, dass sich Käufer mit RAM-Chips im DDR4-Format ausstatten. SSDs sollen die Prozessoren zudem mit einer SATA-Express-Schnittstelle besser ausreizen. Als Termin nennt Intel das zweite Halbjahr 2014.

Das zwanzigjährige Jubiläum des Pentium begeht Intel darüber hinaus mit einer Sonderedition. Diese basiert ebenfalls auf der Haswell-Architektur und bietet einen entsperrten Multiplikator. Gleichfalls für Übertakter gedacht ist der Devil's Canyon genannte Chip, der auf der Haswell-Refresh-Serie basiert.

Auch zu den Broadwell-Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit hat Intel neue Informationen bekannt gegeben. Diese werden im 14-Nanometer-Verfahren gefertigt und sollen je nach Ausführung die Grafikleistung einer Nvidia GeForce GT 640 erreichen.

Neuer iMac mit 8-Kern-CPU? - Kommentar von Christian Möller

Ein Core i7 mit acht Kernen, das klingt viel versprechend. Für mobile Macs wäre dieser Chip allerdings klar überdimensioniert, allein vom Stromverbrauch her dürften wir einen echten Acht-Kerner nicht so bald in einem Macbook erwarten. Für den Mac Mini gilt ähnliches, Apple setzt hier traditionell mobile Prozessoren von Intel ein, um die Kühlung einfach und damit das Gehäuse möglichst klein zu halten. Infrage kommt allerdings der iMac. Besonders im 27-Zoll-Modell ist genug Platz für eine leistungsfähigere Kühlung, der Acht-Kerner würde hier durchaus Sinn machen. Doch es gibt eine Hürde: der Mac Pro. Ein iMac mit acht Rechenkernen wäre von der CPU-Leistung her durchaus auf Augenhöhe mit dem aktuellen Mac Pro mit sechs oder gar acht Kernen. Preislich ist der Mac Pro aber Lichtjahre entfernt. Ein iMac mit acht Kernen würde dem Abverkauf des Mac Pro im Profi-Segment sicher empfindlichen Schaden zufügen. Ich glaub kaum, dass sich Apple so bald auf dieses Szenario einlässt. Es sei denn, man nimmt die sechs- und acht-Kern-Version des Mac Pro komplett aus dem Programm und bietet nur noch den 12-Kerner als absolutes Spitzenmodell an, zu günstigeren Presien, versteht sich ...

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