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Intel reicht Widerklage gegen Transmeta ein

12.01.2007 | 10:47 Uhr

Intel hat Transmeta wegen Patentverletzung verklagt und weitet damit den Rechtsstreit zwischen beiden Firmen aus, bei des unter anderem um die Kontrolle des Stromverbrauchs von Prozessoren geht.

Transmeta hatte Intel bereits im Oktober 2006 vor den Kadi gezerrt. In seiner bei einem Bezirksgericht in Delaware eingereichten Klageschrift warf es dem weltgrößten Halbleiterkonzern vor, er verletze mit seinen Prozessorlinien "Pentium III", "Pentium 4", "Pentium M", "Core" und "Core 2" elf Transmeta-Patente. Intel hatte seinerzeit noch keine Stellungnahme zu diesen Vorwürfe abgegeben.

In einer Eingabe beim gleichen Gericht wies Intel die Behauptungen von Transmeta nun zurück und erklärte laut "Wall Street Journal" seinerseits, Transmeta verstoße gegen sieben Patente von Intel. Eines davon aus dem Jahr 1998 betrifft einen "Apparatus for controlling power usage", bei den übrigen sechs geht es um verschiedene Chip-Features. Ein Transmeta-Sprecher sagte, seine Firma könne die Sache erst kommentieren, nachdem es Intels Widerklage geprüft habe. Beide Firmen sitzen in Santa Clara, Kalifornien.

Einen ausführlichen Test von Intels Core-2-Prozessoren können Sie bei tecCHANNEL bereits im Artikel Vierkerner günstiger: Neuer Core 2 Quad Q6600 im Test nachlesen. (Thomas Cloer/cvi)

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