929061

Intel setzt sich für Linux in China und Indien ein

24.11.2004 | 16:22 Uhr |

Der weltgrößte Chiphersteller Intel will nach Medienberichten von Mittwoch den Einsatz des Betriebssystems Linux in China und Indien unterstützen.

Mit Hilfe spezieller Software- Werkzeuge sollen die dortigen Hersteller ihre Personal Computer noch einfacher mit Linux ausstatten können, berichtete die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch. Erst in der vergangenen Woche hatte dagegen Microsoft-Chef Steve Ballmer auf einer Konferenz in Singapur die chinesische Regierung vor dem Einsatz von Linux gewarnt und Preisnachlässe für Microsoft-Produkte in Aussicht gestellt.

Das freie Betriebssystem Linux gewinnt in Asien vor allem unter Kosten- und Sicherheitsaspekten weiter an Popularität. Der Programm- Kern (Quell-Code) von Linux ist nicht wie bei Microsofts Windows Eigentum eines Unternehmens, sondern ist veröffentlicht und für jedermann einsehbar. Daher gilt der Einsatz von Linux häufig als sicherer, weil die Schwächen der Software leichter entdeckt und behoben werden können. Ob der Einsatz von Microsoft- oder Linux- Produkten günstiger ist, streiten sich weiter die Experten. Während Linux zwar kostenlos verfügbar ist, führte Microsoft wiederholt an, dass der Betrieb von Windows-Produkten auf lange Sicht oft kostengünstiger sei.

0 Kommentare zu diesem Artikel
929061