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Intel stellt Silverthorne vor

06.02.2008 | 10:32 Uhr |

Mit dem Prozessor Silverthorne will Intel eine neue Geräteklasse erobern: Die Stromspar-CPU soll besonders mobile Geräte der Smartphone-Klasse antreiben. Im Frühjahr 2008 soll Silverthorne auf den Markt kommen.

Auf der ISSCC (International Solid State Circuits Conference), dem jährlichen Treffen der Computerchip-Branche, gab Intel Details zu Silverthorne bekannt. Der besonders stromsparende Prozessor soll in mobilen Internet-Geräten (Mobile Internet Devices, MID) und Mini-Notebooks (Ultra Mobile PCs, UMPCs) zum Einsatz kommen. Damit können auf diesen Geräten, die nicht größer und schwerer als Smartphones und deutlich leichter als Notebooks sind, vollwertige PC-Anwendungen laufen.

Silverthorne besitzt eine maximale Verlustleistung (Thermal Design Power, TDP) von zwei Watt, die typische Leistungsaufnahme gibt Intel mit wenigen hundert Milliwatt an. Zum Vergleich: Die Standard-Notebook-CPUs aus der Core-2-Duo-Familie verbrauchen bis zu 35 Watt, die stromsparendsten Ultra-Low-Voltage-Modelle kommen auf 10 Watt TDP.

Auf dem Prozessor arbeiten 47 Millionen Transistoren auf rund 25 qmm Die-Fläche. Der L1-Cache besteht aus 32 KB Befehls- und 24 KB Datenspeicher, der L2-Cache fasst 512 KB. Der in 45-Nanometer-Architektur gefertigte Silverthorne arbeitet mit 533 MHz FSB und erreicht laut Intel eine Taktrate von 2 GHz bei 1 Volt Versorgungsspannung.

Wie seine aktuellen Core-2-Brüder verfügt auch der Silverthorne über die Stromspartechnik Deep Power Down, 64-Bit-Unterstützung, SSE3-Befehle und Virtualisierungstechnik.

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